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SWR2 Zeitgenossen

Wir sprechen jede Woche mit Zeitgenossen, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken: Sie sind Aktivist*innen, Künstler*innen oder Forscher*innen. Sie haben Zeitgeschichte erlebt und geprägt – und sie haben viel zu erzählen.

Alle Folgen

  • 25.02.2021
    43 MB
    44:15
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    Hedwig Richter: „Diese Demokratie ist stabil“

    Ihr Buch „Demokratie. Eine deutsche Affäre“ war eines der am meisten diskutierten Sachbücher des Jahres 2020. Darin verteidigt Hedwig Richter die Demokratie als gesellschaftliches Erfolgsmodell. Viel Kritik musste sie jedoch einstecken für eine ihrer Kernthesen, der zufolge sich demokratischer Wandel vor allem durch politische Reformen von oben durchsetzen ließe und weniger durch Revolutionen der Massen.

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  • 19.02.2021
    43 MB
    44:24
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    Götz Adriani: „Ich bin kein Verwaltungs- und Gesellschaftsmensch“

    Götz Adriani zählt zu den Menschen, die die deutsche Museumslandschaft im 20. Jahrhundert ganz entscheidend prägten. Sein Name ist untrennbar verbunden mit der Kunsthalle Tübingen, aber er leitete auch das Museum für Neue Kunst am Karlsruher ZKM. Kurz bevor er 2005 das offizielle Rentenalter erreichte, sagte eine Mitarbeiterin über ihn: „In Karlsruhe ist er so präsent, dass wir von ewigem Leben ausgehen.“

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  • 09.02.2021
    43 MB
    44:29
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    Fantasy-Autor Markus Heitz: „Natürlich gewinnt öfter mal das Gute.“

    Mit mehr als 5 Millionen verkaufter Bücher gehört Markus Heitz zu den erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands. Einer großen Leserschaft bekannt wurde er 2003 durch seinen Roman „Zwerge“.

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  • 04.02.2021
    43 MB
    44:18
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    Alice Hasters: Alltagsrassismus besteht aus Mikro-Aggressionen

    „Rassismus wird man nicht los, nur weil man behauptet, nicht rassistisch zu sein“, sagt die Journalistin und Podcasterin Alice Hasters. Als Schwarze Frau in Deutschland hat die gebürtige Kölnerin diverse Erfahrungen mit Alltagsrassismus gemacht - und darüber geschrieben und gesprochen.

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  • 29.01.2021
    43 MB
    44:27
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    Luisa Neubauer: „Regierungen sind schlecht darin, multiple Krisen ernst zu nehmen.“

    Luisa Neubauer wird oft als das Gesicht der Fridays for Future-Bewegung in Deutschland oder als deutsche Greta Thunberg beschrieben. Wer aber ist die junge Frau, die Siemens-Chef Joe Kaeser in sein Aufsichtsgremium für Umweltfragen berufen wollte? Wie fühlt es sich an, auf einmal jede zweite Woche in TV-Talkshows mit Spitzenpolitikern die weltweite Klimapolitik zu diskutieren?

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  • 15.01.2021
    43 MB
    44:21
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    Nora Gomringer: „In den USA lernt man tolerant zu lieben“

    Nora-Eugenie Gomringer, Deutsche und Schweizerin zu gleichen Teilen, Lyrikerin, Performancerin, Musikerin. Mit nur 30 Jahren übernahm sie 2010 die Leitung der renommierten Villa Concordia in Bamberg. Mit ihrer Sprachgewalt hat sie zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, ihre Gedichte sind heute bereits Schullektüre. Am 18. Januar 2021 erhält Nora Gomringer die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz.

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  • 11.01.2021
    43 MB
    43:55
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    Renate Lasker-Harpprecht: „Ich will mir nicht den Rest meines Lebens von Hitler diktieren lassen“

    Renate Lasker-Harpprecht war Holocaust-Überlebende, die nach ihrer Maxime lebte: „Ich will mir nicht den Rest meines Lebens von Hitler diktieren lassen“. Die Journalistin und aufmerksame Beobachterin des Zeitgeschehens starb am 3. Januar 2021 in Süd-Frankreich im Alter von 96 Jahren.

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  • 29.12.2020
    42 MB
    44:12
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    Anne Weber: „Eine Sprache kann nicht beherrscht werden.“

    Deutsch und Französisch sind die beiden Sprachen, in denen Anne Weber zu Hause ist. Geboren 1964 in Offenbach, lebt sie seit Jahrzehnten in Paris. Ihre ersten Romane schrieb sie auf Französisch und übersetzte sie danach ins Deutsche. Auch als literarische Übersetzerin arbeitet sie in beide Richtungen.

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  • 31.12.2020
    110 MB
    01:52:39
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    Best of 2020

    Viele spannende, anregende Persönlichkeiten waren in 2020 zu Gast in „SWR2 Zeitgenossen“. Menschen, die Überraschendes, Nachdenkliches zu sagen hatten: von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble über den Schauspieler Ulrich Matthes bis zur Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen. Zwei Stunden ein kleiner Querschnitt aus den Sendungen der vergangenen 12 Monate.

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  • 22.12.2020
    47 MB
    49:18
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    Julian Nida-Rümelin: „Politik ist kein Beruf“

    Was macht ein Philosoph, der sich mit praktischer Vernunft und Entscheidungstheorie beschäftigt? Er geht in die Politik. Julian Nida-Rümelin war vor seiner Professur an der Ludwig-Maximilians-Universität Kulturreferent in München und Kulturstaatsminister in der Regierung Schröder. Und mischt sich auch als Hochschullehrer immer wieder in aktuelle Debatten ein.

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  • 18.12.2020
    43 MB
    44:17
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    Gerhart Baum: „Wir brauchen einen liberalen Aufbruch“

    Gerhart Baum zählt zu den prominentesten Vertretern des linksliberalen Flügels in der FDP. Eines seiner Hauptthemen ist der Schutz der Bürgerrechte und deren Einschränkung, etwa durch staatliche Überwachung. Gerhart Baum, 1932 in Dresden geboren, wurde Jurist und war in der Bonner Republik Bundesinnenminister im Kabinett von Kanzler Helmut Schmidt.

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  • 11.12.2020
    43 MB
    44:20
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    VALIE EXPORT: „Ich kann erst seit wenigen Jahren von meiner Kunst leben“

    „Wir waren gefährliche Frauen“, sagt die Künstlerin VALIE EXPORT von sich und ihren Künstlerkolleginnen, die die Wiener Kunstszene der 1960er Jahre aufmischten. VALIE EXPORT führte ihren künstlerischen Partner Peter Weibel auf allen Vieren an einer Hundeleine durch die Stadt und lief mit einer im Schritt ausgeschnittenen Jeans durch Kino-Sitzreihen. Bis heute gilt sie als Ikone der feministischen Kunst.

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  • 02.12.2020
    44 MB
    44:02
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    Tilman Allert: „Man verliebt sich nicht in eine Unvollkommenheit.“

    Was macht der „Mexit“ mit dem britischen Königshaus? Weshalb trinken plötzlich alle Latte Macchiato? Wie lässt sich die Mode von Jil Sander erklären? Der Frankfurter Soziologie und Senior-Professor Tilman Allert schöpft seine wissenschaftliche Anschauung mitten aus dem Leben. Natürlich beobachtet Tilman Allert auch unseren Alltag in Corona-Zeiten

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  • 27.11.2020
    43 MB
    44:21
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    Friedhelm Brebeck: „Man kann nicht jeden Tag mitleiden.“

    1425 Tage lang war Sarajevo belagert, eingekesselt und ausgehungert von den bosnischen Serben. Die meiste Zeit war der ARD-Korrespondent Friedhelm Brebeck vor Ort. Brebeck war der bekannteste Kriegsreporter im deutschen Fernsehen. Seine Berichte und seine Stimme ließen nicht zu, dass die Zuschauer in ihren Wohnzimmern den Krieg in Bosnien verdrängten.

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  • 27.11.2020
    42 MB
    44:13
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    Matthias Horx: „Das alte „Normal“ kommt nie wieder”

    Matthias Horx hat sich bereits als kleiner Junge für das interessiert, was nach dem Heute folgt. 1993 gründete er in Hamburg das Trendbüro, nur fünf Jahre später das Zukunftsinstitut. Heute ist der gebürtige Düsseldorfer der bekannteste Trendforscher Deutschlands. In seinem neuesten Buch beschäftigt er sich mit „Der Zukunft nach Corona“.

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  • 12.11.2020
    43 MB
    44:20
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    Carola Lentz: „Wir wollen ein zeitgemäßes Deutschlandbild vermitteln“

    Mit der Wahl einer Afrika-Spezialistin setze man einen „Schwerpunkt, der der Bundesregierung besonders am Herzen liege“, so Außenminister Heiko Maas zur Ernennung von Prof. Carola Lentz zur Präsidentin des Goethe-Instituts. Seit 2002 arbeitet Carola Lentz als Ethnologie-Professorin an der Uni Mainz. Carola Lentz ist nach Jutta Limbach die zweite Frau an der Spitze des Goethe-Instituts.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:20
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    Remo H. Largo: „Jeder Mensch ist ein Unikat”

    Remo H. Largo war einer der wichtigsten Erziehungsexperten im deutschsprachigen Raum. Unter seiner Leitung sind die berühmten Zürcher Longitudinalstudien entstanden, die die Entwicklung von mehr als 900 Kindern von der Geburt bis ins Erwachsenenalter dokumentieren. Sein lebenslanges Interesse galt der Frage, wie der Mensch am besten seine Individualität leben kann. Der Schweizer starb am 13. November 2020. Am Jahresanfang war er bei Doris Maull im Zeitgenossen-Gespräch zu Gast.

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  • 12.11.2020
    42 MB
    44:10
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    Helga Schubert: „Ich habe auch Diktaturfolgen“

    Die meiste Zeit war Helga Schubert nur Literatur-Experten ein Begriff: In der DDR gehörte sie zu den unbequemen Literaten, musste beispielsweise 1980 eine Einladung zum Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt ablehnen. Diesen Sommer wurde ihre Kurzgeschichte „Vom Aufstehen“ dort preisgekrönt. Späte Genugtuung?

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  • 12.11.2020
    43 MB
    44:19
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    Regionalbischöfin Petra Bahr: „Jugendliche haben keine Stimme in dieser Pandemie!“

    In Zeiten von Corona setzt Regionalbischöfin Petra Bahr auf Eigenverantwortung. Das mache stark, nicht Verbote. Im Mai wurde die ehemalige Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland von Bundestagspräsident Schäuble in den Ethikrat berufen. Die Beschäftigung mit heiklen, umstrittenen Themen wie Sterbehilfe oder Maskenpflicht gehört zum Selbstverständnis der promovierten Theologin.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:15
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    David-Emil Wickström: „Die russische Seele ist eher ein westliches Klischee“

    Als Professor an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim forscht David-Emil Wickström auf musikethnologischem Gebiet. Wickströms Interesse gilt dabei traditioneller norwegischer Vokalmusik genauso wie der Popmusik in den Staaten der früheren UdSSR. Feldstudien führten ihn u. a. nach St. Petersburg, wo er in einer Ska-Punk-Band Trompete spielte.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:10
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    Alexa Hennig von Lange: „Mich beschäftigt die Frage, warum Menschen, die sich lieben, nicht zueinander finden.“

    Seitdem Alexa Hennig von Lange mit ihrem furiosen Drogen- und Liebesroman „Relax“ debütierte und die deutsche Popliteratur in den Neunzigern um eine dezidiert weibliche Perspektive ergänzte, veröffentlicht die 1973 geborene Schriftstellerin im Jahresrhythmus sehr unterschiedliche Bücher. Auch im Hier und Jetzt hat die Autorin viel zu tun, lebt sie doch mit fünf Kindern und Mann in Berlin.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    43:50
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    Marius Jung: „Schwierige Fragen muss man leichtnehmen.“

    Marius Jung kommt aus Trier - aber das wollen die wenigsten wissen, wenn sie ihn sehen. Als Farbiger bekommt er Fragen nach einer afrikanischen Herkunft gestellt. Mit dem "Handbuch für Negerfreunde" wurde er vor einigen Jahren bekannt. Natürlich gab es erhebliche Diskussionen, ob das N*-Wort in den Titel darf.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:15
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    Wolfgang Schäuble: „Wenn man auf die letzten 30 Jahre zurückblickt, da findet man doch viel Ermutigung!“

    Seit 30 Jahren ist Deutschland wiedervereinigt. Am 3. Oktober 1990 ist die DDR der Bundesrepublik "beigetreten". Die Wiedervereinigung musste politisch und juristisch ausgehandelt werden. Getan hat das maßgeblich der damalige Innenminister und heute Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    43:53
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    Ijoma Mangold: „Ich habe Deutschland nie als rassistisches Land empfunden“

    Er und sein nigerianischer Vater stehen in Häuptlingsgewändern in einem Bochumer Krankenhaus. Ijoma Mangold erzählt Anja Höfer, wie es dazu kam. Außerdem über sein Buch „Der innere Stammtisch“, die Coronakrise und mehr.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:20
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    Harald Martenstein: „Man muss sich klein machen als Kolumnist“

    In Berlin ist Chaos die politische Konstante, lautet das Fazit von Harald Martenstein. Er hat gemeinsam mit Lorenz Maroldt seiner Wahlheimatstadt kürzlich ein Buch gewidmet, das den Titel trägt: „Berlin in 100 Kapiteln, von denen leider nur 13 fertig wurden“. Der Autor lebt seit den 80er-Jahren in Berlin. Hier schöpft er seine Ideen für seine wöchentlichen Kolumnen.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:20
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    Lois Hechenblaikner: „Ich lichte ab, was ist“

    Der Tiroler Fotograf Lois Hechenblaikner befasst sich seit 25 Jahren mit nur einem Thema: den Auswüchsen des Massentourismus in den Alpen. Das analysiert er leidenschaftlich und kompetent, denn Hechenblaikner ist selbst auch Gastronom. Seine Bilder eines Irrsinns, an dem Viele verdienen und noch mehr ihren wirren Spaß haben, tragen ihm international Respekt und große Bekanntheit als "Ischgl-Fotograf" ein, daheim aber auch bittere Feindschaft.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:11
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    Wolfgang Schäuble: „Die Grundidee zum Einheitsvertrag stammt von mir“

    Wolfgang Schäuble gilt als „Vater des Einheitsvertrags“. Im Jahr 1990 hat er das Dokument für die Bundesrepublik ausgehandelt und am 31. August 1990 unterschrieben. Damit feiert der Vertrag, genau wie die Wiedervereinigung, in diesem Jahr 30. Geburtstag

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:15
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    Josef H. Reichholf: „Umwelt- und Naturschutz sind teilweise gescheitert“

    Prof. Dr. Josef Helmut Reichholf ist einer der bekanntesten, aber auch streitbarsten Zoologen in Deutschland. Zusammen mit Bernhard Grzimek und Horst Stern gehört er zu den Gründungsvätern des heutigen Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Für seine allgemeinverständlichen Beiträge zur Ökologie hat Reichholf den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa erhalten.

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  • 12.11.2020
    42 MB
    44:21
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    Dominik Eulberg: „Für mich ist die Natur der größte Künstler von allen“

    „Eintagsfliege“, „Siebenschläfer“ und „Neuntöter“ – so heißen Titel auf dem neuen Album von Dominik Eulberg. Und sie machen die beiden Leidenschaften des Westerwälder Künstlers deutlich: die Natur und die Techno-Musik.

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  • 12.11.2020
    41 MB
    44:20
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    Eric Gauthier: „Ich zeige die ‚sunny side‘ of modern dance”

    Er ist Tänzer, Choreograf, Compagnieleiter, Entertainer, Geschäftsmann und Familienvater: Eric Gauthier. Mit scheinbarer Leichtigkeit gelingt ihm 2007 der Sprung vom Solisten des Stuttgarter Balletts zum Leiter der „Gauthier Dance Compagnie.” Seitdem setzt er seine Talente erfolgreich für die Compagnie ein. Martina Klein hat für SWR2 Zeitgenossen mit Eric Gauthier gesprochen.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:22
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    Sabine Andresen: „Mehr Leitern aus der Armut schaffen, das ist zentral”

    Professor Dr. Sabine Andresen hat sich in ihrem Fachgebiet Pädagogik schon früh auf die Seite der Schwachen gestellt. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählt die Armutsforschung. In Zeiten von Corona sorgt sie sich vor allem um jene Kinder und Jugendlichen, die in benachteiligten Milieus aufwachsen, denn sie trifft die Krise besonders hart.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:20
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    Sabine Asgodom: „Ich plädiere mehr und mehr für das kleine Glück!”

    Sabine Asgodom ist eine der erfolgreichsten Trainerinnen Deutschlands. Sie füllt große Publikums-Hallen, berät aber auch Großunternehmen oder Mittelständler. Seit mehr als 40 Jahren arbeitet sie als Journalistin, Autorin, Coach und Unternehmerin.

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  • 12.11.2020
    41 MB
    44:22
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    Joachim Zelter: „Mein ganzes Schreiben ist von Ironie geprägt“

    Die Berge rauf und runter, mal eben von Tübingen nach Freiburg - für den routinierten Rennradfahrer Joachim Zelter kein Problem. „Das Wichtigste ist eine gewisse Hartnäckigkeit, die man im Sattel ebenso braucht wie am Schreibtisch“, meint der Tübinger Schriftsteller. Fast 10 Jahre lang hat er an seinem neuen Roman „Imperia“ gearbeitet.

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  • 27.11.2020
    40 MB
    44:07
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    Der Literaturwissenschaftler Karl Otto Conrady im Gespräch (2008)

    Der Germanist Karl Otto Conrady (21.2.1926 bis 1.7.2020) zählt zu den Großen seines Fachs. Bekannt wurde durch seine Goethe-Biografie, berühmt machte ihn seine Sammlung deutschsprachiger Gedichte von den Anfängen bis zur Gegenwart: Der "Conrady" wurde zum Standardwerk der deutschen Lyrik.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:19
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    Daniel Cohn-Bendit „Ich bin ein Kind der Freiheit“

    Daniel Cohn-Bendit gehört zu den bekanntesten Europapolitikern. Wortgewandt und streitlustig scheute der Grünen-Politiker kaum einen Konflikt, sei es als Multi-Kulti-Beauftragter in Frankfurt oder bis 2014 als Abgeordneter im Europaparlament. Ob seiner jüdischen Herkunft fremdelte Daniel Cohn-Bendit lange mit der deutschen Heimat. In Frankreich war er 1968 eine der prägenden Figuren der Pariser Studenten-Bewegung.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:22
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    Susanne Baer: „Der Rechtsstaat ist kein Patentrezept, der Rechtsstaat ist eine Aufgabe!”

    Was die Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer an dem Fach Jura fasziniert, ist die Mischung aus gesellschaftlicher Relevanz und Sprachkraft. Jura sei der Kern der Macht und der Machtfülle, deshalb habe sie begonnen, sich damit zu beschäftigen.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:15
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    Verena Kast: Leben heißt dem folgen, was einen „packt“

    Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben - davon ist die Psychologin und Psychotherapeutin Verena Kast überzeugt. Die heute 77-Jährige hat fast 100 Bücher rund um die Themen Trauer, Emotionen und Beziehungen veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:19
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    Ortwin Renn: „Wir sollten uns vor den vier Volkskillern fürchten”

    Ortwin Renn ist ein international renommierter Risikoforscher. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit dem, wovor sich der Mensch am meisten fürchtet: Pandemien, Atomenergie, Terroranschläge oder Klimawandel. Dabei untersucht der Soziologe und Risikoforscher, wie man mit Risiken besser umgehen kann.

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  • 12.11.2020
    36 MB
    40:25
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    Bov Bjerg: „Es ist mir wichtig, keine Phrasen stehenzulassen“

    Der 1965 im schwäbischen Heiningen geborene Schriftsteller und Kabarettist Bov Bjerg, der mit bürgerlichem Namen Rolf Böttcher heißt, ist Absolvent des renommierten Deutschen Literaturinstituts in Leipzig. Mit seinem Roman „Auerhaus“, der inzwischen verfilmt wurde, gelang ihm der literarische Durchbruch.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:06
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    Georg Löwisch: „Wir haben etwas zu bieten“

    In einer Mail mit dem Titel „Liebe taz“ verkündete Georg Löwisch im Januar seinen Abschied als Chefredakteur der alternativen Berliner Tageszeitung und den Wechsel zur „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Der gebürtige Freiburger lebt seinen Beruf nach der Devise „Journalistinnen und Journalisten sollten Grenzen durchbrechen - auch ihre eigenen“.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:11
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    Andreas Kieling: „Ich war geprägt vom Klischee der brutalen Natur“

    Sein erstes Tierfoto schoss Andreas Kieling mit sechs Jahren: Er fotografierte sein Meerschweinchen. Inzwischen ist der Natur-Filmer fast 60 und international bekannt für seine Tier-Dokumentationen. Immer wieder macht er auf bedrohte Arten aufmerksam. Für seine Filme und Bücher wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:16
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    Antje Weithaas: „Einer muss den Hut aufhaben beim Musikmachen“

    Antje Weithaas interessiert sich für „alles, was man mit der Geige machen kann”. sie spielt als Solistin auf den großen Bühnen der Welt, macht mit Leidenschaft Kammermusik, leitet Orchester als Konzertmeisterin von der ersten Geige aus und unterrichtet als Professorin an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:17
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    Ahmet Toprak: „Türkeistämmig und Professor ist für manche immer noch befremdlich“

    Ahmet Toprak ist ein klassischer Bildungsaufsteiger. Aufgewachsen in einem Dorf in Zentralanatolien, zog er nach der Grundschule mit den Eltern nach Deutschland. Heute ist er Professor an der Fachhochschule Dortmund und gilt als meinungsstarker Erziehungswissenschaftler.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    44:15
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    Tabea Zimmermann: „Oberflächliches spielt keine Rolle“

    Tabea Zimmermann spielt das Instrument, über das andere immer noch gerne Witze machen, die Bratsche. Dass aber der Ruf des Instruments als Gespött des Orchesters in keiner Weise mehr gerechtfertigt ist, liegt auch an ihr. Tabea Zimmermann hat gerade das Solospiel mit der Bratsche auf ein neues Niveau gehoben. Aufgewachsen in Lahr im Nordschwarzwald, wurde sie nach dem Studium mit 21 Jahren Deutschlands jüngste Professorin.

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  • 12.11.2020
    39 MB
    43:51
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    Peter Jahn: „Die Russen brauchen ein Grundvertrauen“

    An Peter Jahn kommt nicht vorbei, wer Bücher sucht zum Verhältnis von Deutschen und Russen oder mehr wissen will über den Vernichtungskrieg der Wehrmacht im Osten. Der gebürtige Küstriner hat nach 1990 das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst neu aufgebaut und wichtige Ausstellungen konzipiert.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:15
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    Edgar Reitz „Ich habe mich als Pionier gefühlt“

    Edgar Reitz sagte mal, dass die Wiederbegegnung mit seiner Heimatlandschaft Hunsrück sein Interesse am Geschichtenerzählen erst so richtig geweckt habe. Seine Jahrhundertchronik über das Hunsrückdorf Schabbach hat Filmgeschichte geschrieben. Anfang der 60er-Jahre veröffentlichte er gemeinsam mit anderen das sogenannte Oberhausener Manifest.

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  • 12.11.2020
    40 MB
    44:21
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    Karin Schmidt-Friderichs: „Wir lesen einander sehr gerne vor“

    „Deutschlands oberste Bücherfrau“, staunte im letzten Jahr die „Badische Zeitung“, als Karin Schmidt-Friderichs zur Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gewählt wurde. Und in der Tat wurde die Verlegerin aus Mainz durch dieses Ehrenamt zu einer Art Sprachrohr der Buchbranche.

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  • 12.11.2020
    43 MB
    44:41
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    Ulla Lohmann: „Meine Kamera ist der Schlüssel zum Herzen der Menschen“

    Ulla Lohmann und ihr Mann waren die ersten Menschen, die am Lavasee eines aktiven Vulkans standen. Sie seilten sich 600 Meter im Krater des Benbow auf der Insel Ambrym in der Südsee ab. Über Jahre hatten sie den Vulkan studiert. Die studierte Geographin hat in der Südsee ihr zweites Zuhause gefunden und sich auf Vulkane sowie indigene Völker spezialisiert.

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  • 12.11.2020
    46 MB
    51:34
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    Dietrich Grönemeyer: „Der Mensch an sich steht nicht mehr im Mittelpunkt“

    Der Radiologe Prof. Dietrich Grönemeyer fürchtet um den Humanismus in der Medizin.

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  • 12.11.2020
    45 MB
    49:21
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    Ulrich Matthes: „Theater ist eine Wundertüte”

    Er bekam schon Angebote aus Hollywood, doch Ulrich Matthes blieb dem Deutschen Theater treu. Von Zeit zu Zeit diskutiert er dort auch mit der Bundeskanzlerin, auf die er große Stücke hält. Die gemeinsame Tradition: Schnitzelessen in der Theaterkantine. Matthes ist ein ausgesprochen politisch denkender Schauspieler, der mit Vertretern aller Parteien befreundet ist - mit einer Ausnahme: der AfD.

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