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SWR2 Kultur Aktuell

Beiträge aus den täglichen Kulturjournalen von SWR2. Mit Kulturnachrichten, Rezensionen, Tipps und Hintergründen zu den Themen Literatur, Kunst, Theater, Tanz, Festivals und Co.

Alle Folgen

  • 04.03.2021
    3 MB
    03:51
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    „The Democracy! Suite" mit Wynton Marsalis und dem Jazz at Lincoln Center Orchestra

    Mehr Demokratie wagen, fordert der US-amerikanische Jazz-Trompeter Wynton Marsalis auf seiner neuen CD „The Democracy! Suite“ gemeinsam mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra.

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  • 04.03.2021
    6 MB
    06:47
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    „Ich begrüße den Bund-Länder-Beschluss“ - Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes über Lockerungen für die Kultur

    „Die neuen Bund-Länder-Beschlüsse geben uns einen Teil der Verantwortung zurück“, sagt Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes. Es komme jetzt darauf an individuelle Lösungen zu finden, weil Museen sehr unterschiedlich aufgestellt seien und regional sehr unterschiedliche Bedingungen herrschen. Auch die länderspezifischen Lösungen im Stufenplan zur Öffnung von Kultureinrichtungen befürwortet Köhne, „weil sie den Museen wieder Flexibilität ermögliche, die in letzter Zeit gefehlt habe“. Hinzu komme, dass man den Betrieb eines Museums sicherer organisieren könne als einen Baumarkt, so Köhne: „Insofern kann man da schon fragen, nach welchen Maßstäben gemessen wird“.

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  • 04.03.2021
    3 MB
    03:45
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    „More sweetly play the dance” – Werke von William Kentridge im MUDAM Luxembourg

    Der südafrikanische Künstler William Kentridge ist für seine theatralischen Kunstwerke bekannt. Darin spiegelt sich sein vielfältiger Hintergrund: Er studierte Kunst und Politologie, ist als Schauspieler und Regisseur ausgebildet. Das MUDAM zeigt Installationen, Animationsfilme und Zeichnungen von großer poetischer und politischer Aussagekraft. Besonders beeindruckend: Der Animationsfilm „More sweetly play the dance“, der Menschen am Rand der Gesellschaft gewidmet ist.

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  • 04.03.2021
    4 MB
    04:45
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    Selbstverliebt und zynisch - Sophie Passmann: Komplett Gänsehaut

    Sophie Passmann kritisiert das bürgerliche Milieu, aus dem sie stammt. SWR2 Kritikerin Kristine Harthauer findet das teils langweilig, teils selbstverliebt und zynisch.

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  • 04.03.2021
    7 MB
    07:36
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    Berlinale 2021 – Neuer Trend zum Genre-Kino

    Man könne schon von einem Trend zum Genre-Kino sprechen, sagt SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland über das Programm der Berlinale. Aber genau genommen, sei das Genre-Kino nie verschwunden. Es habe immer Mischformen und Einflüsse des Genre-Kinos gegeben. Selbst die Nouvelle Vague, die Geburtsbewegung des europäischen Autorenkinos, habe sich explizit auf die Western von John Ford und Howard Hawks und auf die Thriller von Alfred Hitchcock bezogen. Durch den Serien-Boom sei die Bedeutung des Genre-Films wieder gewachsen. Im Berlinale Programm gebe es zum Beispiel die Filme „Azor“ und „Una película de policías“. Diese spielten mit den Genres „Polit-Thriller“ und „Polizei-Film“ und reflektierten die Militärdiktatur in Argentinien ebenso, wie die Machtstrukturen der Drogen-Industrie in Mexiko.

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  • 04.03.2021
    4 MB
    04:46
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    Eiscreme und Identitätspolitik für Grollbürger | 4.3.2021

    Darf das Gedicht einer schwarzen Autorin von einer weißen übersetzt werden? Darüber wird heute in den Feuilletons nachgedacht – und es wird eines großen Jazzmusikers gedacht: Der britische Posaunist Chris Barber ist im Alter von 91 Jahren gestorben.

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  • 04.03.2021
    3 MB
    04:09
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    Berlinale-Series „Ich und die Anderen“: Surrealer Ego Trip von David Schalko

    In David Schalkos außergewöhnlichem Projekt „Ich und die Anderen“ spielt Tom Schilling spielt einen Mann auf der Suche nach sich selbst. Dazu hat er jeden Tag einen Wunsch frei, um sein Umfeld nach seinem Willen zu manipulieren. Und es ist wie so oft mit dem Wünschen - glücklicher wird er dabei nicht.

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  • 04.03.2021
    5 MB
    06:05
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    Beschlüsse des Bund-Länder Gipfels: Die Kultur zieht vor Gericht

    Viele Kulturschaffende sehen die Corona-Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels kritisch – so auch der Anwalt Wolfram Hertel, der die Initiative „Aufstehen für die Kunst“ vertritt: „Wir sind enttäuscht, die Kultur kommt wieder einmal zuletzt, wir haben immer gesagt: die Kultur waren die Ersten, die zugemacht haben und sie können nicht die letzten sein, die wieder aufmachen.“ „Aufstehen für die Kunst“ will nun offenbar eine Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einreichen, weil „die Kunstfreiheit ein besonderes Grundrecht im Grundgesetz“ sei, ähnlich wie die Religionsausübung sei sie nicht durch ein einfaches Gesetz beschränkbar, so Hertel im Gespräch mit SWR2. Das werde bei den Öffnungsszenarien nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem verweist Hertel auf eine Studie aus dem Herbst 2020, die das Infektionsrisiko bei Besuchen der Bayerischen Staatsoper untersucht hat – „wir können nachweisen, dass vom Besuch keine Gefährdung ausgeht. Aber das wird ignoriert.“

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  • 04.03.2021
    6 MB
    06:43
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    IW-Direktor Hüther zur Corona-Politik: „Wir werden schlecht regiert“

    Nach dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern hat der Direktor des IW-Instituts der Deutschen Wirtschaft Michael Hüther die Pandemie-Politik der Bundesregierung kritisiert: „Bei den Masken hat es vor einem Jahr nicht geklappt, beim Impfen klappt es auch nicht, jetzt ist das mit dem Testen auch wieder nicht geregelt worden“.

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  • 04.03.2021
    6 MB
    07:17
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    Lage der Kinos in Corona-Zeiten: Stunde der Wahrheit kommt nächstes Jahr

    Die wahre Herausforderung für die Kinos in Deutschland steht noch bevor. Darauf hat die Vorstandsvorsitzende des Hauptverbandes deutscher Filmtheater (HDF), Christine Berg, in SWR2 hingewiesen. Mit nur acht Insolvenzen habe die Branche bislang noch Glück gehabt, so Berg. „Wir werden nächstes Jahr erst sehen, wie lange wir durchhalten können“.

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  • 03.03.2021
    4 MB
    04:23
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    Extreme Episoden– Berlinale Series zeigt sechs internationale TV-Serien

    Die Berlinale Series sind seit ein paar Jahren Bestandteil des Festivals und schlagen in diesem Jahr einen weiten Bogen. Machismo aus Argentinien, Krimi aus Skandinavien, eine US-Doku oder die neue Serie des Briten Russell T Davies über die Anfänge der AIDS-Pandemie im London der 80er Jahre: „It’s a Sin“. „Extremismus“ im positivsten Sinn nennt das Sektionsleiterin Julia Fidel.

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  • 03.03.2021
    8 MB
    08:28
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    Welttag des Hörens – Wolfgang Kaschuba über Hören und Wissen in Corona-Zeiten

    Radiohören und Podcasts verschaffen uns in Corona-Zeiten eine Illusion des Dabeiseins, eine Form des Kontakts, sagt der Kulturwissenschaftler Wolfgang Kaschuba zum Welttag des Hörens. Außerdem bedeute das Hören in Corona-Zweiten durchaus einen Paradigmenwechsel, weil unsere Gesellschaft langsamer und weniger hektisch geworden sei und man sich zum Hören von Radio und Podcast öfters ruhig zurücklehne und Texten länger zuhöre. Wenn man es positiv formulieren wolle, könne man derzeit sagen: das intensivere Hören schaffe neue Zugänge zum Wissen, gerade auch für jüngere Menschen. Wissen sein in Corona-Zeiten eine entscheidende Frage. Getrennte Wissens- und Informationsblasen spiegelten ganz unterschiedliche Weltbilder und Informationsräume. Das Zusammenbringen dieser Welten sei wichtig und hier könne der Rundfunk eine übergreifende Verwaltung von gemeinsamem Wissen und gemeinsamen Werten sein. „Wenn wir uns mehr zuhören, haben wir mehr Gemeinsamkeiten“ – das könnte ein Motto des Welttag des Hörens sein, meint Wolfgang Kaschuba.

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  • 03.03.2021
    3 MB
    04:02
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    Seltsame Erfahrung eines virtuellen Festivals | 3.3.2021

    Fußball ohne Zuschauer ist schon schlimm genug. Kino ohne Publikum ist noch viel trauriger. Und eine Berlinale ohne tatsächliche Premieren eigentlich nur noch zum Weinen. Auf den gedruckten und digitalen Kulturseiten berichten die Kritiker und Kritikerinnen über die seltsame Erfahrung eines virtuellen Festivals, bei dem es die natürliche Abfolge von ins Kino gehen - Film schauen – Kritik schreiben, nicht mehr gibt.

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  • 02.03.2021
    3 MB
    03:54
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    Kammerspiel in der Eckkneipe: Daniel Brühl in seinem Regiedebüt „Nebenan“

    In einer Altberliner Eckkneipe treffen ein alt eingesessener Ostberliner und ein zugezogenen Filmstar aufeinander. Was als schwarze Komödie über Gentrifizierung beginnt, entwickelt sich zum abgründigen Psychothriller. Der höchst unterhaltsame Film von und mit Daniel Brühl läuft als einer von vier deutschen Beiträgen im Wettbewerb der Berlinale.

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  • 02.03.2021
    4 MB
    04:42
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    Lucky Luke Band 100 – „Die Ursprünge“ des einsamen Cowboys

    Im Comic-Magazin „Spirou“ erschienen 1946 und 1947 die ersten beiden Lucky Luke-Geschichten. „Arizona“ und „Die Goldmine von Dick Digger“ heißen sie und kommen jetzt als Band 100 im Ehapa Verlag heraus, zum 75. Geburtstag von Lucky Luke. Zeichner Morris erzählte damals noch ohne Texter René Goscinny von dem Cowboy, der schneller schießt als sein Schatten. Und die frühen Abenteuer sind auch weit entfernt von den Klassikern des Duos Morris-Goscinny. Walt Disney-artige Slapstick prägt diese frühen Lucky Luke-Stories. Aber eine Wahrheit steckt auch schon in diesen Comics: Der einsame moderne Held des US-Mythos braucht immer einen Freund, zumindest einen, der über ihn lacht – so wie Jolly Jumper über Lucky Luke.

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  • 03.03.2021
    6 MB
    06:51
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    Der Zuspruch zur Pandemie-Politik nimmt ab: Corona-Gipfel von Bund und Ländern

    Was jetzt voll zu Buche schlage, das seien die Versäumnisse beim Impfen und die große Enttäuschungen darüber, dass das längst nicht so schnell gehe wie gehofft. Zudem die Versäumnisse des letzten Sommers, die schlechte Auszahlung der Ersatzleistungen für Betriebe, die schlechte Strategie in der Schule, „das fällt jetzt alles auf die Politik zurück“, sagt Albrecht von Lucke, Redakteur der „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Die allgemeine Bereitschaft, die zu Beginn bestanden habe, die Krise gemeinsam zu meistern, löse sich mehr und mehr auf. Es würden Individualinteressen und vor allem auch die Interessen der verschiedenen Parteien deutlich. In NRW z. B., in einer schmalen Konkurrenzsituation der Koalition zwischen FDP und CDU, würde die FDP auf Lockerungen drängen, um so auch bundespolitisch Profil zu gewinnen als die Partei, die für Lockerungen stehe. Das mache Druck auf Armin Laschet, so dass er mit seinem Satz „Wir dürfen nicht jeden Tag neue Inzidenzien erfinden“ eine klare Abkehr von der harten Lockdown-Politik von Merkel und Söder formuliert habe. Auch im Hinblick auf die Wahlen weil dort dieses Ergebnis der Wahlen im Land nicht zu schlecht ausfallen darf für ihn, denn er muss zum ersten Mal den Kopf hinhalten als CDU-Parteivorsitzender“, so von Lucke. Der enorme Zuspruch, der anfänglich aber interessanterweise nur auf CDU/CSU konzentriert war, während die SPD, obwohl sie an der Regierung beteiligt ist, konnte davon nicht stark profitieren, der nähme deutlich ab. CDU und CSU, vor allem die Kanzlerin, verlören an Reputation. Das mache das große Vakuum an der Führungsspitze, sowohl der Regierung, aber auch mit Blick auf die Wahlen an der Spitze von CDU/CSU deutlich. Heute treffen sich Bund und Länder wieder zu einem Corona-Krisengipfel.

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  • 03.03.2021
    1 MB
    03:55
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    Studie vom Fraunhofer Institut: Nur geringes Ansteckungsrisiko in der Fruchthalle Kaiserslautern

    Das Coronavirus verbreitet sich unter anderem über die Atemluft. Orte, an denen mehrere Menschen zusammenkommen, sind während der Pandemie deshalb problematisch. Gleichzeitig sind dies die Räume, die schmerzlich vermisst werden: Theatersäle, Konzerthäuser, Opernfoyers. Wie sicher solche Orte mit speziellen Hygienemaßnahmen sein können, hat jetzt das Fraunhofer Institut bei einem Streaming-Konzert in der Fruchthalle Kaiserslautern untersucht. Die Bühne war dabei voll besetzt mit zuvor getesteten Musikern. Im Publikum aber saß nur eine ganz besondere Puppe. Das Ergebnis: Die Ansteckungsgefahr ist sehr gering.

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  • 03.03.2021
    7 MB
    07:30
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    Jeder soll lesen können: Nationaler Lesepakt startet

    „Wenn wir die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen verbessern wollen, dann müssen wir auch außerhalb der Bildungsinstitutionen ansetzen“, sagt Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen in Mainz, in SWR2.

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  • 03.03.2021
    6 MB
    06:26
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    Entscheidend ist die „Leiderfahrung“ – Risikoforscher Ortwin Renn über die Risiken durch Corona

    Bei der Risikobewertung sei es in der Corona-Krise besonders wichtig, dass man sich auf einen gemeinsamen Nenner einigt, und das sei die „Leiderfahrung“, sagt der Risikoforscher Ortwin Renn.

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  • 02.03.2021
    5 MB
    05:19
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    Ein Leben zwischen Krieg und Glamour – Die amerikanische Künstlerin Lee Miller in den Opelvillen Rüsselsheim

    „Hautnah“ heißt die neue Ausstellung in den Opelvillen Rüsselsheim. Zu sehen sind bewegende Fotografien der Künstlerin und Fotoreporterin Lee Miller. Lee Miller wurde als Modell, Surrealistin und Fotografin bekannt. Zu ihrem Umfeld gehörten Picasso, Man Ray oder Jean Cocteau. Sie war auf dem Titel der Vogue, als Kriegskorrespondentin an der Front und setzte sich in Hitlers Badewanne für ein Porträt. Die Schau zeigt teilweise bislang unveröffentlichte Aufnahmen.

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  • 03.03.2021
    3 MB
    03:23
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    Geschlechterverteilung in Berufsorchestern: Je höher die Position desto weniger Frauen vertreten

    Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) hat in einer umfassenden Vollerhebung die Geschlechterverteilung in deutschen Berufsorchestern untersucht. Heute hat das MIZ gemeinsam mit der Deutschen Orchestervereinigung und dem Deutschen Bühnenverein die Ergebnisse vorgestellt.

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  • 02.03.2021
    4 MB
    04:15
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    Synthibirds - DJ Eulberg macht für die Aktion „Vogel des Jahres" aus Vogelstimmen Musik

    Techno-DJ und Naturfreak Dominik Eulberg hat für den Naturschutzbund den Gesang der zehn nominierten Vogelarten zum „Vogel des Jahres“ elektronisch umgesetzt. Dabei sind die Vögel mit ihren Melodien die Komponisten; Dominik Eulberg bestimmt nur das Instrumentarium auf dem Synthesizer.

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  • 02.03.2021
    4 MB
    04:31
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    Romantische Roboter-Komödie – „Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader

    Wer wünscht sich nicht den perfekten Partner oder die perfekte Partnerin? In der Komödie „Ich bin dein Mensch“ wird dieser Traum wahr – in Gestalt eines humanoiden Roboters. Die SWR Auftragsproduktion von Regisseurin Maria Schrader läuft im Wettbewerb der Berlinale. Er überzeugt durch seine interessante Fragestellung, ein großartiges Hauptdarstellerpaar und tragikomische Momente.

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  • 02.03.2021
    4 MB
    04:40
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    Künstlerische Forscherin: Die Fotografie-Professorin Susanne Kriemann aus Karlsruhe

    Susanne Kriemann sieht sich als eine Fotografin an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Sie hat in Ostdeutschland radioaktiv verseuchte Gebiete und in Sri Lanka die Verschmutzung der Mangrovenwälder mit Plastikmüll dokumentiert. In Karlsruhe recherchierte sie über das Kernforschungszentrum. Dennoch sind ihre Fotografien keine reinen Dokumentationen, sondern künstlerische Arbeiten.

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  • 02.03.2021
    6 MB
    06:55
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    Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können: Hat die SPD das mit ihrem Wahlprogramm im Blick?

    In ihrem neuen Buch „Working Class“ hat Julia Friedrichs Menschen portraitiert, die allein von ihrer Arbeit leben müssen. Es geht zum Beispiel um einen Arbeiter, der in Berlin die U-Bahn reinigt. Um den Tarifvertrag zu umgehen, ist er bei einem Subunternehmen der Verkehrsgesellschaft angestellt. Sein Vater, auch ein ungelernter Arbeiter, sagt zu ihm: „Mit deinem Gehalt hätte ich mir den Hintern abgewischt.“ Das Vertrauen in die Politik und besonders in die SPD sei seit der Deregulierung des Arbeitsmarktes in den Nuller Jahren gebrochen, sagt Julia Friedrichs im Gespräch mit SWR2: „Die Menschen haben das Gefühl, dass die Partei nicht an ihrer Seite steht.“ Das Vertrauen zurück zu gewinnen, werde verdammt schwer, meint Friedrichs, auch wenn sie im neuen Parteiprogramm der SPD gute Ansätze sieht, „das wird nicht allein mit Worten gehen, nur durch Taten.“

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  • 02.03.2021
    4 MB
    04:45
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    Tom Schilling und Saskia Rosendahl überzeugen in „Fabian“ von Dominik Graf

    „Fabian", der berühmte und zugleich für seine Zeit ungewöhnliche Roman von Erich Kästner, erzählt von einem jungen Mann, der im Berlin der späten Weimarer Republik mitten in der Weltwirtschaftskrise zu überleben versucht. Dominik Grafs Film kommt im laufenden Berlinale-Wettbewerb gleich für mehrere Preise infrage, auch durch die großartigen Hauptdarsteller Tom Schilling, Saskia Rosendahl und Albrecht Schuch. .

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  • 02.03.2021
    6 MB
    06:15
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    Nachlese zum TV-Duell Kretschmann-Eisenmann

    Im TV-Duell zur Landtagswahl Baden-Württemberg traf ein routinierter Landesvater Winfried Kretschmann auf CDU-Herausforderin Susanne Eisenmann, die sich angriffslustig zeigte, ohne zu stark in die Offensive zu gehen. „Sie hat da schon die richtige Dosierung gefunden“, urteilt der Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider in SWR2.

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  • 02.03.2021
    7 MB
    07:56
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    Politiker mit großen Verdiensten: Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow wird 90

    Michail Gorbatschow ermöglichte mit seiner Politik in den 80er-Jahren das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Einheit. „Das war natürlich eine sehr spannende Zeit, weil sich fast alles geändert hat in der Sowjetunion, und er als eine sehr charismatische Figur eben dafür stand: Glasnost und Perestroika“, erinnert sich Hans-Peter Riese, langjähriger ARD-Korrespondent in Moskau, in SWR2. Es habe damals eine unglaubliche Aufbruchstimmung geherrscht.

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  • 01.03.2021
    3 MB
    04:01
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    „Sophie Scholl – Die letzten Tage“: Kluge Online-Inszenierung am Schlosstheater Neuwied

    In diesem Jahr wäre die deutsche Widerstandskämpferin Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass präsentiert die Landesbühne Rheinland-Pfalz, das Schlosstheater Neuwied, eine überzeugende Online-Inszenierung über die letzten vier Tage ihres Lebens. Regisseur Volker Maria Engel und Dramaturgin Sandra van Slooten haben ein eigenes Format entwickelt, bei dem Bühnenspiel und Filmsequenzen organisch ineinandergreifen – so werden die historischen Figuren wieder lebendig.

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  • 01.03.2021
    3 MB
    03:42
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    Berlinale-Jurymitglied Ildiko Enyedi - „Intensive Erfahrung fürs ganze Leben"

    „Es ist eine sehr schöne Auswahl in diesem Jahr", freut sich die ungarische Filmregisseurin Ildiko Enyedi. 2017 gewann sie mit ihrem Film „Körper und Seele“ den Goldenen Bären. Dieses Jahr ist sie Jurymitglied einer Berlinale, bei der alles anders ist. Die digitale Pandemie-Ausgabe des Festivals werde eine Erfahrung, „an die wir uns alle ein ganzes Leben lang erinnern werden."

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  • 01.03.2021
    3 MB
    03:56
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    Art Karlsruhe 2021 abgesagt

    „Wir sind natürlich wahnsinnig traurig“, sagt Ewald Schrade, Kurator und Gründervater der Art Karlsruhe im Gespräch mit SWR2: „Ich habe noch bis vor einer Woche dran geglaubt, dass alles gut geht.“ Allerdings seien die Zahlen wieder angestiegen und so habe das Land vorab keine Genehmigung erteilen können, erklärte Schrade: „Wir brauchen dringend Vorlauf, um Werbung zu machen.“

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  • 01.03.2021
    7 MB
    07:28
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    Ehrung für das Projekt „Gegen das Vergessen" Mannheimer Fotograf Luigi Toscano wird "Artist for Peace" der UNESCO

    Der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano sieht sich durch die Auszeichnung „Artist for Peace" in seiner bisherigen Arbeit bestätigt. Diese Auszeichnung biete die Chance, in und mit den Strukturen der UNESCO weiterzuarbeiten, vor allem in den Schulen, sagte Toscano im SWR2 Journal am Mittag. „Dass ich das Geschenk bekommen habe, das mit meinem Projekt zu verbinden, das ist großartig." Gleichzeitig bereiteten ihm die aktuellen politischen Trends wie Rassismus und Antisemitismus große Sorgen. Auch die von ihm portraitierten Holocaust-Überlebenden seien sehr besorgt, betonte der Fotograf. „Sie haben große Angst angesichts der aktuellen Entwicklungen", so Toscano. Letztendlich sei er aber dennoch überzeugt, „dass unsere Demokratie gewinnen wird."

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  • 01.03.2021
    4 MB
    04:59
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    Dramatisches Gefühlschaos: Schnitzlers „Fräulein Else“ als Instagram-Live-Performance am Nationaltheater Mannheim

    Else macht Urlaub, im Originaltext im Tessin, jetzt muss Mannheim herhalten. Das Hotel ist super, Else geht live und plaudert mit ihren Followern. Dann kommt ein Brief der Mama. Und plötzlich ist alles anders. Else soll den reichen Dorsday um Geld anbetteln, weil der Vater Schulden hat. Doch Dorsay will dafür eine Gegenleistung und macht der 19 Jährigen ein unmoralisches Angebot. Die Schauspielerin Vassilissa Reznikoff hat über anderthalb Stunden eine beeindruckende Solo-Show hingelegt. Besonders gelungen sind die Passagen, in denen sie mit dem Medium spielt, spontan auf die Kommentare ihrer Follower eingeht und das smartphone mal Spiegel, mal Freundin ist.

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  • 01.03.2021
    4 MB
    04:27
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    Riskanter Berlinale-Start und Rassismus-Eklat bei Bayern3 | 1.3.2021

    Heute startet die Berlinale – eigentlich: dieses Jahr erstmal nur als sogenanntes „Industry Event“ mit Streams für Presse und Filmbranche. Und die Kulturseiten fragen heute auch: was bedeutet das für das Festival? Außerdem erschüttert wieder ein Rassismus-Eklat einen Sender und die Corona-Zermürbung wird in der Kulturszene immer deutlicher artikuliert.

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  • 01.03.2021
    7 MB
    07:35
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    Berlinale 2021 – „Eigentlich kein Festival“

    Die Berline 2021 startet in diesem März unter Corona-Bedingungen – ohne roten Teppich, ohne Gala, ohne glamouröse Inszenierungen der Stars – als Branchentreffen. Diese Berlinale beginnt sehr sonderbar, sagt SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland. Die Fachbesucher*innen sehen die Filme nicht vor Ort, sondern vor ihren Computer über ein Film-Portal. Wegen enger Zeit-Slots auf diesem Portal könnten Filmkritiker*innen gar nicht alle Filme sehen und so ihrer Aufgabe als Berichterstatter und dem Wunsch des Publikums nicht gerecht werden, erklärt Rüdiger Suchsland. Weil es keine Pressekonferenzen gebe, könnten Filmkritiker*innen auch keine Fragen stellen. Darüber hätten sich auch viele Filmemacher*innen beschwert, weil sie keine Reaktionen auf ihre Filme bekämen. „Diese Berlinale sei eigentlich kein Film-Festival, meint Rüdiger Suchsland: „Kein Festival zu veranstalten, wäre die bessere und würdevollere Entscheidung gewesen.“

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  • 01.03.2021
    4 MB
    04:21
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    Im Stakkato durch den Holocaust - „Noah. Von einem, der überlebte“ von Takis Würger

    „Spiegel“-Autor Takis Würger hat sein drittes Buch vorgelegt. Diesmal keinen Roman, sondern ein Sachbuch. „Noah. Von einem, der überlebte“ schildert das Martyrium von Noah Klieger. Als Mitglied einer jüdischen Widerstandsgruppe verhaftet, durchleidet er als Jugendlicher die KZ Auschwitz, Dora-Mittelbau und Ravensbrück, um nach einer längeren Odyssee nach Israel zu gelangen. SWR2-Rezensent Rainer Volk findet das Buch problematisch - vor allem stilistisch, weil Takis Würger versucht, die Ungeheuerlichkeit der Erlebnisse in ein Satz-Stakkato zu pressen. „Die simple Grammatik gleitet mitunter in Kitsch ab“, so sein Urteil. Zudem folgt Würger seinem Erzähler rückhaltlos. Erst in einem Essay am Ende des Buchs, wird die Erinnerung von Holocaust-Überlebenden problematisiert, was den Leser befremdet und an der Wahrheit der Erzählung zweifeln lässt.

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  • 01.03.2021
    5 MB
    06:07
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    Neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala – Glaubwürdig für eine gerechtere Globalisierung

    Unter Donald Trump hatten die USA ihre Wahl noch blockiert, jetzt wird die nigerianische Ökonomin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Chefin der Welthandelsorganisation WTO. Erstmals eine Frau an der Spitze der WTO sei ein Durchbruch, sagt der Journalist Andreas Zumach, Experte für internationale Organisationen. Okonjo-Iweale komme zwar aus dem globalen Süden, habe ihre wesentlichen Karriere-Schritte aber im Norden und in nördlichen Organisationen wie der Weltbank gemacht, neben ihrer sehr erfolgreichen Arbeit als Finanz- und Außenministerin ihres Heimatlandes Nigeria. Aufgrund ihrer Vorgeschichte sei Okonjo-Iweale glaubwürdig, für eine gerechtere Globalisierung zu stehen. Allerdings würde die WTO im Wesentlichen von den objektiven Interessengegensätzen zwischen den reichen Industriestaaten des Nordens und dem globalen Süden geprägt. Die Entscheidungen träfen weiterhin die Mitgliedstaaten der WTO, so Andreas Zumach. Ein zentrales Thema der Amtszeit der neuen WTO-Chefin seien die Patente auf Corona-Impfstoffe. Die WTO könne die Patente der großen westlichen Pharmakonzerne auf Corona-Impfstoffe aussetzen, damit auf der ganzen Welt Impfstoffe in ausreichender Menge hergestellt werden können. Dagegen gebe es aber nach wie vor den Widerstand der Industriestaaten, auch den Widerstand der Bundesregierung.

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  • 01.03.2021
    7 MB
    07:36
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    „Die katholische Kirche kann sich selbst nicht reformieren“ – Das System Ratzinger und der sexuelle Missbrauch

    Es gebe in der der katholischen Kirche ein uraltes Vertuschungssystem, das Joseph Ratzinger vorgefunden hat, sagt die Theologin Doris Reisinger: „Ratzinger hat dieses System allerdings weiterentwickelt, so dass man heute tatsächlich vom System Ratzinger sprechen kann“. Das alte Vertuschungssystem bestehe aus einem Kleriker-zentrierten Kirchenrecht, in dem Opfer de facto keine Rechte haben. Ratzinger habe dem ein „unglaublich naives Kirchen- und Menschenbild“ hinzugefügt. Aus einer Art Wunschdenken heraus habe er sein naives Kirchenbild über das alte Vertuschungssystem „gegossen“. Anstatt rechtlich funktionierende Maßnahmen gegen den systematischen sexuellen Missbrauch zu ergreifen, habe er beispielweise die irischen Katholiken zum Fasten und Beichten aufgerufen. Es gebe ein erstaunlich starkes innerkirchliches Narrativ, dass Joseph Ratzinger als einen „stillen Helden im Kampf gegen Missbrauch“ sehe. Das sei jedoch ein Mythos und müsse entlarvt werden, meint Doris Reisinger. Doris Reisingers hat zusammen mit dem Regisseur Christoph Röhl das Buch „Nur die Wahrheit rettet. Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger“ geschrieben, sie selbst war Mitglied einer fundamentalistischen katholischen Gruppe, nun schreibt sie Bücher und veröffentlicht zu Missbrauch in der katholischen Kirche, 2019 erschien ihr Buch „Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche“, 2014 „Nicht mehr ich. Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau“.

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  • 01.03.2021
    2 MB
    02:58
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    Berlinale 2021: Digital und zerrissen

    Im Kino können sich nur die sechs Jury-Mitglieder die Wettbewerbsfilme anschauen. Für Kritiker*innen und Fachpublikum ist die Berlinale 2021 ein rein digitaler Branchentreff. Der rote Teppich wurde abbestellt. Filme gibt es nur im Streaming. Das sei ein bisschen traurig, sagt Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek, aber es sei wichtig, den Filmmarkt schon jetzt stattfinden zu lassen. Im Sommer soll es dann ein kleineres Publikumsfestival in Berlin geben.

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  • 01.03.2021
    3 MB
    03:54
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    Golden Globes 2021: Online-Gala ohne Glamour

    Viel Kritik, wenig Glamour und kaum Überraschungen bei den Golden Globes 2021: Die Online-Gala der TV- und Filmpreise wurde dominiert von Forderungen nach mehr Diversität. Denn die Vereinigung der Hollywood-Auslandspresse, die die Golden Globes vergibt, hat kein einziges schwarzes Mitglied. Man gelobte Besserung. Die großen Gewinner des virtuellen Abends waren der Film „Nomadland“, der auch als „bestes Drama“ ausgezeichnet wurde und die Netflix-Serie „The Crown“. Die Golden Globe-Hoffnungen der nominierten Deutschen - Jungschauspielerin Helena Zengel und Regiesseurin Maria Schrader - erfüllten sich nicht.

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  • 26.02.2021
    4 MB
    04:44
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    Zukunft aktiv gestalten – Lotte Dinse leitet das Künstlerhaus Schloß Balmoral

    Im Dezember gab das Kulturministerium Rheinland-Pfalz bekannt, dass die Kunsthochschule Mainz die Trägerschaft für das landeseigene Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems übernimmt. Jetzt gibt es auch eine neue Leiterin von Schloss Balmoral: Lotte Dinse, die bisherige stellvertretende Leiterin.

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  • 26.02.2021
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    04:09
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    „Rückblende 2020”  – Preis für politische Fotografie und Karikatur geht an Christian Mang und Mario Lars

    Die “Rückblende 2020”, ein „Preis für politische Fotografie und Karikatur“ der Digitalpublisher und Zeitungsverleger“, geht an den Fotojournalisten Christian Mang und den Karikaturisten Mario Lars. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit dem alles beherrschenden Thema Corona. Die prämierten Fotos und Karikaturen sind zur Zeit online und nach dem Lockdown in einer Wanderausstellung zu sehen.

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  • 26.02.2021
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    06:58
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    „Undoing Prison": Zehra Doğan, Aslı Erdoğan und Can Dündar schildern ihre Kunst im Gefängnis

    Die Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die Schriftstellerin Aslı Erdoğan und der Journalist Can Dündar gelten in der Türkei als „Staatsfeinde“ und leben im Exil. In einer Online-Diskussion am Berliner Gorki-Theater schildern sie, was es bedeutet, wenn Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Journalist*innen, für Gedanken verurteilt werden. Yunus Ersoy vom Gorki-Theater ordnet ihre Situation in der Türkei vor dem Hintergrund staatlichen Repression ein.

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  • 25.02.2021
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    03:46
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    Lieblingsballaden von Franco Ambrosetti auf seinem neuen Album „Lost within you“

    Laut einer Studie von Statista beträgt der Durchschnittsverdienst deutscher Jazz-Musikerinnen und Musiker aktuell 1.357 Euro monatlich. Darüber kann der Trompeter Franco Ambrosetti nur milde lächeln. Denn zeitlebens fuhr der inzwischen 79-Jährige zweigleisig. Er ist tätig als erfolgreicher Künstler und als Unternehmer. Nun hat der Schweizer Jazzer beim Label Unit Records eine CD mit seinen Lieblingsballaden unter dem Titel „Lost within you“ veröffentlicht.

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  • 26.02.2021
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    07:59
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    Kulturpolitik für eine diverse Gesellschaft – Die kulturpolitischen Programme im Wahlkampf in Baden-Württemberg

    „Außer CDU und AfD sprechen alle Parteien, die im Landtag von Baden-Württemberg vertreten sind, explizit das Thema Corona und Kultur an“, berichtet Susanne Kaufmann, Leiterin der SWR2-Landeskulturredaktion Baden-Württemberg über die Wahlprogramme der Parteien für die Landtagswahl 2021. Die Corona-Krise habe deutlich in den Blick gerückt, unter welchen prekären Bedingungen freie Theatermacher*innen, selbständige Dirigent*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen arbeiten.

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  • 26.02.2021
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    03:39
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    Debatte um koloniales Erbe: Generationsübergreifende Traumata in Kamerun

    Deutsche Kolonialherren hinterließen in Kamerun eine gewaltige Blutspur: Aufstände wurden brutal niedergeschlagen und die Kunstschätze des Landes geraubt. Bis heute ist für viele Familien in dem Land die Erinnerung an die Zeit unter deutscher Flagge mit Schmerz und Trauma verbunden.

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  • 26.02.2021
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    04:31
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    Missbrauchsdebatte in Frankreichs Kulturszene | 26.2.2021

    Während in Deutschland die Katholische Kirche um den richtigen Umgang mit den Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln ringt, steht in Frankreich gerade die Kulturszene im Fokus einer Missbrauchsdebatte, bei der ebenfalls klar ist: es geht hier nicht um Einzelfälle sexueller Gewalt, sondern um ein ganzes System. Nachdem sich bereits eine ganze Reihe bekannter Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler rechtfertigen musste, steht jetzt mit Gérard Depardieu einer der prominentesten Schauspieler Frankreichs im Scheinwerferlicht.

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  • 25.02.2021
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    05:43
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    Zart, komisch, poetisch - Ursula Krechel: „Beileibe und Zumute. Gedichte“

    Feine Gedichtgebilde einer großen Schriftstellerin: In „Beileibe und Zumute“ vermisst Ursula Krechel die fragilen Verbindungen von Körper und Sprache, Schönheit und Glück. In großer Formenvielfalt und eindringlichen Bildern zeigt Krechel, dass zeitgenössische Lyrik auch ein unterhaltsames Vergnügen sein kann.

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  • 26.02.2021
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    07:51
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    Debatte um koloniales Erbe: Es bleibt bei guten Absichten

    Einerseits sei schon ein neues Problembewusstsein im Umgang mit kolonialem Erbe zu erkennen, meint Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland zum Umgang mit Kolonialismus und Objekten aus der Kolonial-Zeit in deutschen Museen. Andererseits jedoch sei in den ganz praktischen Schritten, wenn es beispielsweise um Restitution ginge, immer noch erkennbar, dass die Täter*innen weiterhin bestimmten, wie die Rückgabe auszusehen habe.

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  • 26.02.2021
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    07:07
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    „Digitale Jäger“: Wer steckt hinter der Investigativ-Gruppe Bellingcat?

    Ein Mann, ein Laptop und das Internet — so liest sich die Entstehungsgeschichte der Rechercheplattform Bellingcat: „Eliot Higgins hat als Amateur angefangen, der sich für Nachrichten interessiert hat“, sagt in SWR2 die freie Journalistin Sylvia Stöber über den Netzwerk-Gründer und Autor des Buches „Digitale Jäger“.

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