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OK, America?

Das transatlantische Bündnis steckt in der Krise. Donald Trumps Präsidentschaft hat Spuren hinterlassen. Das Coronavirus verheert die USA. Und Demokraten und Republikaner sind zerstritten wie noch nie. Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz lieben die USA, obwohl sie manchmal an ihnen verzweifeln. Klaus Brinkbäumer ist Programmdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Er war Chefredakteur des "Spiegel" und berichtete für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus den USA. Rieke Havertz ist Usa-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Sie reist regelmäßig für Recherchen in die USA. In diesem Podcast sprechen sie über aktuelle Debatten aus den USA und den Wahlkampf 2020. Aber auch über Burger und Basketball, über das Silicon Valley und den Supreme Court, über Drogen und TV. Denn um US-Politik zu verstehen, muss man die Amerikaner verstehen – mit ihren Leidenschaften, Nöten und Eigenarten. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

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  • 25.02.2021
    53 MB
    01:03:00
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    Amerikas Infrastrukturkatastrophe

    Es wird noch lange dauern, bis klar ist, wie viele Menschen in Texas und anderen US-Bundesstaaten den Kälteeinbruch nicht überlebt haben. Aus ländlichen Gebieten gibt es teilweise noch keine verlässlichen Informationen. Klar ist, dass zwischenzeitlich mehr als vier Millionen Menschen ohne Strom waren. Auch die Wasserversorgung brach zusammen, weil Texas nicht vorbereitet war auf einen Wintersturm, der sich angekündigt hatte. Und es wird nicht der letzte sein. Die Folgen des Klimawandels sind überall in den USA spürbar. Die Infrastruktur nicht nur in Texas ist darauf im Land nicht vorbereitet.Und die Politiker? Der republikanische Gouverneur Greg Abbott schob die Katastrophe auf Windräder und den Green New Deal der Demokraten. Zwar fielen auch Windräder während der Kälte aus, doch Erdgas und Kohle deckten 82 Prozent des Energiebedarfs von Texas im Winterhalbjahr ab. Senator Ted Cruz, ebenfalls Republikaner, flog mit seiner Familie nach Mexiko. Und kehrte einen Tag später um, nachdem seine Reise zum Skandal geworden war.Die katastrophale Infrastruktur des Landes zeigt sich nicht nur in Texas. Überall im Land werden dringend Modernisierungen gebraucht. Präsident Joe Biden hat einen Infrastrukturplan in Höhe von zwei Trillionen Dollar angekündigt. Doch nur ein Bruchteil der Transport- und Wasserinfrastruktur liegt in Bundeshand.Ob die Wende für eine klimaschützende Infrastruktur gelingen kann, diskutieren wir im US-Podcast. Und wir sprechen über das Coronavirus, an dessen Folgen mittlerweile mehr als 500.000 Menschen im Land gestorben sind und diskutieren über den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, einst Corona-Held, nun in der Kritik. Außerdem ein Rückblick auf die vergangene Folge und den Fall TJ Ducklo. Im "Get-out": der Podcast "Renegades: Born in the USA" und Jon Stewart auf Twitter. Der Podcast erscheint immer donnerstags, die nächste Folge am 11. März.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 18.02.2021
    57 MB
    01:08:14
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    Sprache der Gewalt

    "Ich werde dich zerstören." Das und noch einiges mehr sagte TJ Ducklo zu einer Reporterin von Politico am Telefon. Tara Palmeri sollte über die Beziehung von Ducklo, einem der stellvertretenden Pressesprecher im Weißen Haus, mit einer Journalistin von Axios recherchieren. Als das Gespräch öffentlich wurde, wurde Ducklo, der sich bei Palmeri entschuldigt hatte, zunächst nur für eine Woche suspendiert. Am vergangenen Wochenende trat der 32-Jährige schließlich zurück. An seinem ersten Tag im Weißen Haus hatte Präsident Joe Biden angekündigt, jeden zu entlassen, der andere Menschen herablassend und respektlos behandeln würde.Und auch die New York Times hat sich nur schrittweise von einem Reporter getrennt. Donald McNeil Jr. hatte auf einer Schülerreise in Peru das N-Wort zitiert. Die Reise liegt bereits drei Jahre zurück, öffentlich wurde es durch die Berichterstattung des Daily Beast. Eine interne Untersuchung hatte McNeil zunächst nur gerügt, bis ihm nun der Rückzug nahegelegt wurde. Seitdem diskutiert nicht nur die Redaktion der NYT über Rassismus und feindliche Arbeitsatmosphäre.Warum beide Fälle relevant sind für die Betrachtung vom Verhältnis Medien und Politik in den USA und in der Debatte um Cancel Culture, diskutieren wir im US-Podcast, einer Coproduktion von ZEIT ONLINE und MDR Aktuell. Und wir sprechen über den Fall Britney Spears, den Kampf um ihre Vormundschaft und die Dokumentation Framing Britney Spears.Außerdem bewerten wir den Ausgang des Impeachments gegen Ex-Präsident Donald Trump. Und im Get-out: die Radiosenderempfehlungen WBGO und WQXR und der Auftritt von Britney Spears, Madonna, Christina Aguilera und Missy Elliott 2003 bei den MTV Video Music Awards. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 11.02.2021
    58 MB
    01:09:49
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    Die Trump-Loyalität der Republikaner

    Donald Trump soll kurz davor gewesen sein, zu schreien, als er die Verteidigung seiner Anwälte im Impeachment-Verfahren gegen ihn am Fernseher in Florida verfolgte. So berichtete es CNN zum Auftakt des Prozesses im US-Senat, bei dem die Anwälte des Ex-Präsidenten tatsächlich keine gute Form zeigten. Bruce Castor hielt einen erratischen Vortrag, ohne juristische Argumente zu präsentieren, warum seinem Klienten nicht der Prozess gemacht werden sollte. Die Demokraten als Ankläger waren auf der anderen Seite besser auf dieses zweite Impeachment gegen Trump vorbereitet. Unter der Führung vom Abgeordneten Jamie Raskin präsentierten die Impeachment-Manager ihren Fall mit juristischen Argumenten, aber auch emotionalen Statements.Eine Verurteilung Trumps in diesem historischen zweiten Amtsenthebungsverfahren ist dennoch unwahrscheinlich. Für die nötige Zweidrittelmehrheit müssten 17 Republikaner mit den 50 demokratischen Senatorinnen und Senatoren stimmen. Doch die GOP ist im inneren Konflikt, die Zukunft nach der Präsidentschaft Trumps offen. Sollen sie sich von ihrem Präsidenten lösen oder bleibt dieser auch in den kommenden Jahren eine prägende Figur? Dass diese Frage noch unbeantwortet ist, zeigen auch die Konflikte im Repräsentantenhaus um Liz Cheney und Marjorie Taylor Greene.Wie die Zukunft der Republikaner aussehen kann, was vom Impeachment-Verfahren zu erwarten ist und was die Demokraten außer einer juristischen Verurteilung damit gewinnen können, diskutieren wir im US-Podcast, einer Co-Produktion von ZEIT ONLINE und MDR AKTUELL.Und im Get-out: Schauspieler Mandy Patinkin und seine Frau Kathryn Grody über Beziehungen im Corona-Lockdown und Edward Hoppers "Nighthawks" im Art Institute in Chicago. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 04.02.2021
    58 MB
    01:09:02
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    Ein neuer Ton im Weißen Haus

    Eine nationale Corona-Impfstrategie, Hilfspakete in Millionenhöhe, mehr Gleichstellung, mehr Klimawandel, Einwanderungsreformen: US-Präsident Joe Biden hat in seinen ersten zwei Wochen im Amt viel Aktivismus gezeigt. Mit Dutzenden präsidialen Verordnungen, den Executive Orders, hat er Entscheidungen seines Vorgängers im Oval Office, Donald Trumps, rückgängig gemacht.Doch allein per Dekret lässt sich nicht regieren. Um Reformen und Gesetze umzusetzen, braucht Biden auch den Kongress. Dort haben die Demokraten in beiden Häusern eine Mehrheit. Dennoch geht es nicht komplett ohne die Republikaner. Doch die könnten im Senat durchaus auch über den Filibuster, eine Dauerrede, zu einer Blockadepolitik in der Opposition zurückkehren.Wie viel Macht Joe Biden mit den Mehrheiten im Kongress wirklich hat, welche wichtigen Ziele er jetzt angehen muss und wie sehr das Impeachment-Verfahren gegen Ex-Präsident Donald Trump die Schlagzeilen in den kommenden Wochen bestimmen könnte, diskutieren wir im US-Podcast, einer Koproduktion von ZEIT ONLINE und MDR AKTUELL.Und im Get-out: das Hörbuch "Born To Run" von Bruce Springsteen und eine Folge des Podcasts "With Friends Like These" mit der Autorin und Aktivistin Sonya Renee Taylor. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 22.01.2021
    59 MB
    01:10:42
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    Joe Bidens Bürden

    Nummer 45 ist Geschichte, Nummer 46 hat übernommen: Die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump ist beendet, Joe Biden ist am Mittwoch ins Weiße Haus eingezogen. Seine Amtseinführung war in vielen Dingen besonders: Trump nahm nicht an den Feierlichkeiten teil, er verließ die Hauptstadt Washington, D.C., schon Stunden, bevor Biden ins Amt eingeschworen wurde.Die Sicherheitsvorkehrungen waren außerdem nach dem Sturm aufs Kapitol zwei Wochen zuvor so hoch wie nie zuvor, es herrschte eine angespannte Stimmung in der Stadt, über der am Abend, als alles ruhig geblieben war, ein Feuerwerk zu Ehren der neuen Regierung gezündet wurde.Und dann war es der Tag der Frauen. Kamala Harris wurde als erste Frau und als erste Person of Color als Vizepräsidentin vereidigt. Und die 22-jährige Lyrikerin Amanda Gorman trug ein kraftvolles, schmerzhaftes Gedicht vor, das lange nachklang.Wie würdevoll die Amtseinführung war, was von Donald Trump bleibt und was Joe Biden und Kamala Harris in den Monaten im Amt erreichen können, diskutieren wir im US-Podcast, einer Koproduktion von ZEIT ONLINE und dem MDR. Und im Get Out: die Lyrikerin Louise Glück und John Oliver aus lang vergangenen Zeiten. Der Podcast erscheint in dieser Woche am Freitag, sonst immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 14.01.2021
    54 MB
    01:04:00
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    Wie sicher ist Joe Bidens Amtseinführung?

    1.400 Polizisten der Capitol Police standen etwa 8.000 Trump-Anhängern gegenüber, bevor das Kapitol gestürmt wurde. Warum war das Gebäude, in dem der Kongress am vergangenen Mittwoch den Wahlsieg von Joe Biden bestätigte, nicht besser gesichert? Steven Sund, der Chef der Capitol Police, sagte der "Washington Post", er habe im Vorfeld vergeblich um Unterstützung bei der Nationalgarde gebeten.Die Aufarbeitung des Sturms auf das Kapitol wird die USA noch lange beschäftigen. Kurzfristig geht es in Washington, D. C., jedoch jetzt darum, die Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar sicher zu gestalten. Die Angst vor neuen Ausschreitungen nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Landeshauptstädten der Bundesstaaten ist groß.Politisch wird derweil diskutiert, ob Donald Trump noch seines Amtes enthoben werden sollte. Die Demokraten forcieren ein Impeachment. Das Verfahren im Senat würde aber wohl erst in die Präsidentschaft von Biden fallen – der darum wirbt, im Senat auch Zeit für die Bestätigung seiner Kabinettsmitglieder und für weitere Corona-Hilfen zu schaffen.Wie sich Donald Trump in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft verhält, was ein zweites Impeachment bedeuten würde und wie angespannt die Stimmung in der Hauptstadt ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem beantworten wir weitere Hörerinnenfragen. Und im "Get Out": ein Auszug aus der ersten Predigt von Raphael Warnock seit seinem Sieg bei der Senatswahl in Georgia und die Netflix-Dokumentation "Pretend It's a City". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 08.01.2021
    49 MB
    59:13
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    Donald Trump und der Mob

    Nach dem Sturm auf das Kapitol wird in den USA diskutiert, ob man Präsident Donald Trump des Amtes entheben oder gar für amtsunfähig erklären sollte. Trump hatte am Mittwoch seine Anhänger aufgefordert, zum Sitz des Kongresses zu marschieren. Nach der Eskalation versicherte er seinen Anhängern seine Liebe und behauptete weiterhin, die Präsidentschaftswahl sei ihm gestohlen worden.Der künftige Präsident Joe Biden hingegen findet deutliche Worte. Er nannte den Mittwoch einen der "dunkelsten Tage" in der Geschichte der Vereinigten Staaten und bezeichnete die Eindringlinge als "Mob". Er machte Trump dafür verantwortlich.Nun distanzieren sich auch einige Republikaner von ihrem Präsidenten und mehrere hochrangige Mitarbeiter seiner Regierung sind aus Protest zurückgetreten.Wie die Tage bis zum 20. Januar noch verlaufen könnten und was Joe Biden als neuer Präsident nun tun kann, diskutieren wir in einer Sonderfolge des US-Podcasts. Im Get Out: ein Buch und eine Drink-Empfehlung. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 07.01.2021
    63 MB
    01:14:47
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    Donald Trumps letztes Gefecht

    In weniger als zwei Wochen wird Joe Biden in Washington D. C. den Amtseid ablegen und der 46. Präsident der USA werden. Doch die Nummer 45 verdrängt diesen Tag aus seiner Welt. Donald Trump spricht ohne jegliche Grundlage weiter von Wahlbetrug und dass er die Präsidentschaftswahl klar gewonnen hätte. Selbst, nachdem seine Anhänger am Mittwoch das Kapitol stürmen.Trump geht so weit, dass er in einem unglaublichen einstündigen Telefonat den Staatssekretär des US-Bundesstaates Georgia, Brad Raffensperger, davon zu überzeugen versuchte, das Wahlergebnis zu verändern: "Alles, was ich tun will, ist dies. Ich will nur 11.780 Stimmen finden, was eine mehr ist, als wir haben. Weil wir den Staat gewonnen haben", sagte Trump in dem Gespräch, das die "Washington Post" veröffentlichte.Raffensperger, selbst Republikaner, lehnte das recht höflich ab. Trump nannte ihn daraufhin bei einem Auftritt "verrückt". Und in Georgia hat Trumps Verhalten in den letzten Wochen seiner Amtszeit seiner Partei großen Schaden zugefügt. In der Stichwahl um zwei Senatssitze haben die Konservativen ein Rennen bereits verloren und auch im zweiten Rennen führt der demokratische Kandidat Jon Ossoff. Damit würden die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verlieren.Warum der Machtwechsel im Senat so entscheidend ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem ordnen wir kurz die Ereignisse vor dem Kapitol ein und beantworten Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Und im "Get Out": der Autor David Sedaris und die Musikerin Janelle Monáe. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 31.12.2020
    69 MB
    01:22:23
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    "I can't breathe", "Biden beats Trump" – der Jahresrückblick

    8 Minuten 46 Sekunden. So lange hat der Polizist Derek Chauvin am 25. Mai 2020 sein Knie in den Nacken von George Floyd gepresst. Floyd starb. Sein Tod löste in den USA Massenproteste gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt aus. "I can't breathe", wurde auf den Straßen von Washington, D.C. bis Portland von Demonstranten und Black-Lives-Matter-Aktivisten gerufen.Die Proteste wurden zu einem der entscheidenden Wahlkampfthemen zwischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Es war ein Wahlkampf, der von Dramatik geprägt war, was nicht nur an der aggressiven Rhetorik Trumps lag.Die Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise, der Tod der Richterin Ruth Bader Ginsburg, verheerende Waldbrände in Kalifornien, die Covid-Erkrankung Trumps: Immer, wenn man dachte, dass sich der Wahlkampf nicht mehr drehen könnte, passierte etwas Neues.Und dann nach der Wahl am 3. November vier Tage ausharren, bis Joe Biden als Sieger ausgerufen wurde. In der letzten Folge des Jahres blicken wir im US-Podcast zurück auf die prägenden Momente in den USA in 2020 und vergeben Preise: von der Lüge des Jahres, der Demokratin des Jahres, dem Song des Jahres bis hin zum Hoffnungsmoment des Jahres. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 23.12.2020
    57 MB
    01:07:45
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    Was kann das Team Biden?

    Es gibt einige Premieren in der neuen Regierung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden: So die Personalien vom Senat bestätigt werden, wird Deb Haaland als Innenministerin die erste indigene Ministerin in einem Kabinett sein. Mit Janet Yellen wird die erste Frau das Finanzministerium führen. Der 4-Sterne-General Lloyd Austin wird der erste schwarze Verteidigungsminister und Xavier Becerra der erste Hispanic, der dem Gesundheitsministrium vorsteht.Auf sie alle warten große Aufgaben: die Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise, die soziale Krise des Landes und Aufräumarbeiten nach vieren Jahren chaotischer Trump-Regierung. Amerika steht vor einem schweren Jahr 2021.Bidens Kabinett hat bislang nicht die prominentesten Namen, dafür aber viel Erfahrung. Der künftige Verkehrsminister Pete Buttigieg ist einer der wenigen, die deutlich jünger ist als die meisten seiner älteren Kolleginnen und Kollegen. Joe Bidens bisherige Nominierungen zeigen nicht nur, dass er sich mit möglichst vielen Vertrauten umgeben will, sondern auch, dass der künftige Präsident viele Erwartungen erfüllen will.Ob ihm das gelingt und was von der künftigen US-Regierung zu erwarten ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das zweite Corona-Hilfspaket und den Cyberangriff auf die USA.Und im Get Out: The Old Vic Theatre in London mit einer Weihnachtsgeschichte und der Held der Polio-Impfung, Elvis Presley. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 17.12.2020
    52 MB
    01:02:01
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    Die Geschichte von Joe und Hunter Biden

    Die US-Bundesstaatsanwaltschaft untersucht die Steuern von Joe Bidens Sohn Hunter. Es ist das zweite Mal, dass Hunter Biden in die Schlagzeilen gerät. Seine Rolle im Verwaltungsrat des ukrainischen Unternehmens Burisma stand im Zentrum der Ukraine-Affäre, die zum Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump führte.Nun steht Hunter im Zentrum der Präsidentschaft seines Vaters, die noch nicht einmal begonnen hat. Denn wenn der Sohn des künftigen Präsidenten möglicherweise Steuern nicht oder nicht korrekt gezahlt hat, ist das immer auch ein politisches Thema. Und Sender wie Fox News versuchen, es sich zunutze zu machen.Doch auch Joe Biden selbst hat im Wahlkampf seine Kinder und seine Familiengeschichte zum Thema gemacht. Es ist eine Geschichte der Tragödien.Worum es bei den aktuellen Ermittlungen geht und ob sie Joe Biden als Präsident gefährlich werden können, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das Electoral College, Donald Trumps erneute juristische Niederlagen und den Abgang von Justizminister William Barr.Und im Get Out: John le Carré und sein "The Night Manager" sowie die Serie "The Undoing". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Die nächste Folge hören Sie in der kommenden Woche wegen der Feiertage ausnahmsweise schon am Mittwoch, den 23. Dezember.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 10.12.2020
    49 MB
    58:19
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    Donald Trumps Drama, Akt V

    Donald Trump macht einfach weiter. Auch wenn er das Wahlergebnis juristisch nicht mehr anfechten kann, behauptet der US-Präsident, dass er um seinen Sieg betrogen worden sei. Und im US-Bundesstaat Georgia, wo im Januar entscheidende Nachwahlen um zwei Senatssitze stattfinden, jubeln ihm seine Anhängerinnen und Anhänger zu, als wäre nichts gewesen.Und auch die Republikanische Partei macht es immer mehr zu ihrer Wahlkampfstrategie für die Zukunft, das Wahlsystem zu diskreditieren. Das ist nicht nur nach innen eine Gefahr für das demokratische Fundament der USA, sondern auch eine Bürde für den künftigen Präsidenten Joe Biden und seine Außenpolitik.Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr in der Welt: Trump kündigte Abkommen einseitig auf, verärgerte Regierungen, machte Alleingänge. Biden und sein künftiger Außenminister Antony Blinken werden versuchen, wieder zu einer größeren diplomatischen Normalität zurückzufinden. Doch Vertrauen ist nicht so schnell wieder aufzubauen.Wer Blinken ist, welche internationalen Themen auf der US-Agenda weit oben stehen und warum es problematisch ist, dass Trump auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus weiter wüten wird, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: die Schrifstellerin Dorothy Gallagher und John Oliver. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 03.12.2020
    47 MB
    55:37
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    Die Zukunft der Demokraten ohne das Feindbild Trump

    Feindlich. So nennt Alexandria Ocasio-Cortez die Stimmung gegenüber progressiven Ideen in der eigenen Partei. Nur kurz nach dem Wahlsieg von Joe Biden war es vorbei mit der Solidarität, mit der sich alle Flügel der demokratischen Partei hinter ihren Kandidaten gestellt hatten.Denn bei den Kongresswahlen lief es für die US-Demokraten weit weniger gut, als sie gehofft hatten. Im Repräsentantenhaus hielten sie zwar die Mehrheit, doch anstatt Sitze hinzuzugewinnen, verloren sie einige Wahlkreise. Im Senat hängt eine mögliche Mehrheit an der Nachwahl von zwei Senatssitzen im US-Bundesstaat Georgia im Januar. Die blaue Welle, sie ist ausgeblieben.Liegt es daran, dass im Wahlkampf zu viele progressive Themen und zu oft das Wort Sozialismus gefallen ist, wie Abgeordnete aus eher konservativen Wahlkreisen sagen? Oder daran, dass zu wenig konsequent auf Themen wie Klimawandel, Black Lives Matter und Gesundheitsversorgung gesetzt wurde, wie der linke Parteiflügel kritisiert?Im Podcast sprechen wir über den Lagerstreit bei den Demokraten, die Geschichte der Partei und ihren möglichen Weg in die Zukunft. Und im Get Out: Emmanul Acho mit seinen unbequemen Gesprächen und eine Schwärmerei über Patti Smith.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 26.11.2020
    54 MB
    01:05:02
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    Ein Superspreader-Thanksgiving?

    Mit Thanksgiving beginnt in den USA die Feiertagssaison. Das Fest ist für nicht wenige US-Amerikanerinnen und -amerikaner fast wichtiger als Weihnachten. Es ist eine Chance, die Familie zu sehen, ein langes Wochenende miteinander zu verbringen. Millionen reisen kreuz und quer durch das Land, Flugpreise sind normalerweise astronomisch hoch. Doch die Corona-Pandemie hat auch das verändert.Die Zahlen in den USA steigen wieder dramatisch an, mehr als 12,5 Millionen Menschen sind bereits infiziert, mehr als eine Viertelmillion Menschen ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das Center for Disease Control hat daher in diesem Jahr alle Bürger dazu aufgerufen, das Reisen zu Thanksgiving zu vermeiden.Dennoch sind am Wochenende vor dem Fest an diesem Donnerstag mehr als zwei Millionen Menschen im Land geflogen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das zwar deutlich weniger, inmitten einer Pandemie aber zu viel, sodass viele fürchten, dass Thanksgiving zum Superspreaderevent werden könnte.Unterdessen sind immer noch mehr als elf Millionen Menschen im Land ohne Job, viele können sich nicht ihren normalen Supermarkteinkauf leisten, geschweige denn einen Truthahn. Mehr als 26 Millionen Erwachsene sagen laut Daten, die die "Washington Post" zitiert, sie hätten nicht genug zu essen.Und die Politik? US-Präsident Donald Trump kümmert sich nicht um die Pandemie, der gewählte Präsident Joe Biden hat noch nicht die Macht, dies zu tun. Im US-Podcast sprechen wir darüber, wie es den Menschen im Land geht, wie Sport und Kultur mit der Pandemie umgehen und wie die Machtübergabe im Weißen Haus läuft. Und im Get Out: Empfehlungen für das Kennedy Center (https://www.kennedy-center.org/) und wordsmith.org. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 25.11.2020
    48 MB
    57:04
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    Die zwei Wahl-Wahrheiten

    Der Samstag nach der Wahl am 3. November: Tausende Menschen strömen zum Weißen Haus in Washington, D. C., um den Sieg von Joe Biden zu feiern. Der Samstag eine Woche später: Tausende Menschen strömen zum Weißen Haus, um US-Präsident Donald Trump ihre Unterstützung zu versichern und Trumps Behauptung zu wiederholen, dass diese Wahl gestohlen sei.Das sind die beiden Welten, in denen sich die USA gerade befinden. Während Joe Biden weiterhin versucht, mit seinem Übergangsteam seine Präsidentschaft ohne Unterstützung aus dem Weißen Haus vorzubereiten, verweigert sich Donald Trump den Realitäten des Wahlergebnisses. Sein innerer Zirkel und die Republikanische Partei unterstützen ihn dabei. Das hat Folgen für die Welt und sie gehen weit über das Ende von Trumps Präsidentschaft hinaus.Über Trumps mögliche Gründe, seine Niederlage nicht einzugestehen, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das neue Buch von Barack Obama: "Das verheißene Land". Und im Get Out: Jon Stewart, eine Schacheröffnung und das Residenztheater München. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    55 MB
    01:05:29
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    War es das jetzt wirklich für Donald Trump?

    Das Konfetti war noch nicht ganz von den Straßen in Washington und anderswo gefegt, da fingen Joe Biden und Kamala Harris mit ihrer Arbeit an. Sie stellten ihre Coronavirus-Taskforce vor, Biden telefonierte mit Kanadas Premier Justin Trudeau und hinter den Kulissen soll eigentlich der Übergang ins Weiße Haus laufen. Doch der wird noch von US-Präsident Donald Trump blockiert. Ein wichtiger Brief ist nicht unterzeichnet, deswegen können weder Gelder, noch Dokumente, noch Sicherheitsstufen freigegeben werden, um den Übergang von Präsident Nummer 45 zu 46 zu ermöglichen.Das liegt daran, dass Trump seine Niederlage nach wie vor nicht akzeptiert. Er spricht weiter von Betrug, von gestohlenen Stimmen und kündigt Klagen in unterschiedlichen Bundesstaaten gegen die Auszählungen an. Auch wenn das wenig Aussicht auf Erfolg hat, sind seine Aussagen über eine angeblich gestohlene Wahl, die von Republikanern wie Mitch McConnell gestützt werden, mit Sorge zu betrachten.Und in seinen verbleibenden elf Wochen im Weißen Haus kann Trump mit der ganzen Macht, die er als Präsident hat, auf vielen unterschiedlichen Ebenen noch viel Politik machen. Die Zeit bis zur Amtseinführung von Biden am 20. Januar könnten turbulente Wochen werden.Welche Folgen die Erzählung haben kann, die Donald Trump und die Republikaner gerade forcieren, und was Demoskopen aus dieser Wahl lernen müssen, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: die beste politische TV-Serie. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    35 MB
    41:42
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    Die große Erleichterung

    Als der Nachrichtensender CNN den Sieg von Joe Biden verkündete, begann in der Hauptstadt Washington, D. C., nur Minuten später die große Party. Und auch in vielen anderen US-amerikanischen Städten wurde nach vier langen Tagen des Wartens das Ergebnis der Präsidentschaftswahl euphorisch gefeiert. Der künftige Präsident Biden und seine künftige Vizepräsidentin Kamala Harris sprachen in ihren Siegesreden davon, das Land wieder näher zueinander bringen zu wollen. Eine große Aufgabe.Und Donald Trump? Verbrachte den Tag auf dem Golfplatz und hat seinem Konkurrenten Biden bislang nicht zum Wahlsieg gratuliert und seine Juristen eine Pressekonferenz geben lassen. Die Angst vor Ausschreitungen bestätigen sich bislang nicht, die Anhänger Trumps halten sich zurück.In der in dieser Woche letzten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage und wie die Amtsübergabe zwischen Trump und Biden im Januar aussehen könnte. Außerdem im "Get Out": zwei Songs zum Wahlsieg. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:50
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    Und dann schlägt Donald Trump um sich

    "Wenn man die legalen Stimmen zählt, werde ich locker gewinnen." Aber dann gebe es ja die Manipulationen, illegalen Stimmabgaben und überhaupt werde ihm diese Wahl gestohlen. Das alles sagte Donald Trump am Donnerstagabend im Weißen Haus. Dort, wo er, der Präsident der USA, eigentlich die Integrität des Landes schützen soll.Mehrere US-Fernsehsender brachen die Übertragung der Rede dann auch mit der Begründung ab, der Präsident würde falsche Behauptungen verbreiten. Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa konnten bislang keine Anhaltspunkte dafür finden.Joe Biden, der im Rennen um die Präsidentschaft führt und seinen Vorsprung in umkämpften Bundesstaaten leicht ausbaut, bleibt dagegen weiter bei seiner Strategie. Er spricht von Geduld und zeigt sich zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen, wenn alle Stimmen ausgezählt sind.In der dritten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage und warum Georgia auch im Januar noch einmal wichtig werden könnte. Außerdem im "Get Out": ein Lesetipp von Anne Tyler. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:27
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    Tag zwei des Zitterns

    CNN erinnert seine Zuschauer immer wieder daran, geduldig zu sein, Wahlgrafiken werden am Computerbildschirm sekündlich aktualisiert: Die Welt wartet darauf, dass in den USA ein Gewinner der Präsidentschaftswahl ausgerufen wird.Der Demokrat Joe Biden kommt diesem Ziel nach einem für ihn zunächst ernüchternden Wahlabend immer näher. Er hat wichtige Staaten wie Michigan und Wisconsin gewonnen und hat mehr Wahlleute als Donald Trump. Dessen Vorsprung in Pennsylvania, der für ihn extrem entscheidend ist, wird geringer.In der zweiten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage, was Trump noch tun könnte, um diese Wahl für sich zu entscheiden und wie eine Präsidentschaft Bidens mit einem gespaltenen Kongress aussehen könnte. Außerdem im Get Out: das neue Album von Bruce Springsteen und ein Lesetipp von Brit Bennett. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    32 MB
    39:01
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    Das große Rechnen

    Es ist der vielfach erwartete Krimi und doch mit unerwarteten Wendungen: US-Präsident Donald Trump ist trotz aller Umfragen erstaunlich stark aus diesem Wahltag hervorgegangen. Er hat für ihn wichtige Staaten wie Texas, Florida und Ohio gewonnen, doch zum Sieg reicht es nicht.Aber auch Joe Biden hat noch nicht die magische Grenze von 270 Wahlleuten erreicht, er gewinnt laut US-Medien Arizona und hofft in den Industriestaaten im Nordosten des Landes wie Pennsylvania, Wisconsin und Michigan auf Erfolge. Dort wird aber noch gezählt, und es könnte dauern.In einer Sonder-Live-Folge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die ersten Ergebnisse und die ersten Lehren aus dem Wahlabend. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:05:14
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    Die letzten Tage des Donald Trump?

    Es ist das Ende eines langen Wahlkampfs: In weniger als einer Woche entscheiden die Bürger in den USA, ob Donald Trump eine zweite Amtszeit haben oder aber Joe Biden ins Weiße Haus einziehen wird.Der US-Präsident feiert die Berufung von Amy Coney Barrett an den Supreme Court im Endspurt als großen Erfolg. Drei von neun Richterinnen und Richtern am obersten Gericht hat Trump in seiner ersten Amtszeit ernannt. Ansonsten reist Trump hektisch durch die Bundesstaaten, hält Reden und läuft seinem Rückstand in den nationalen Umfragen hinterher.Und Joe Biden? Hat sich durch die letzte TV-Debatte gekämpft, strahlt mit seiner Reiseroute für die letzten Tage vor der Wahl Zuversicht aus und schickt Ex-Präsident Barack Obama ins Rennen um die letzten unentschlossenen Wählerinnen und Wähler.Welche strategischen Fehler die Kandidaten noch machen können, warum beide, Donald Trump und Joe Biden, schwache Kandidaten sind und warum auch die Mehrheit im Senat am 3. November so umkämpft ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: "Fierce Attachments" von Vivien Gornick, die Serie "Schitt's Creek" und die New Yorker Buchhandlung The Strand. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    53 MB
    01:03:24
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    Die isolierten Staaten von Amerika

    Vom Klimaschutz bis zu Handelsabkommen hat sich die Außenpolitik der USA fundamental verändert, seit US-Präsident Donald Trump im Amt ist. Beraten lässt sich Trump in diplomatischen Fragen nicht, seine Politik folgt, wenn überhaupt, nur einer Strategie: America First.Nicht nur aus dem Pariser Klimabkommen sind die USA unter Trump ausgestiegen, der Präsident kündigte den Atomdeal mit dem Iran auf, beendete nukleare Militärabkommen wie den INF-Vertrag mit Russland, führte Importzölle ein, statt Handelsabkommen weiter zu verhandeln und beschreitet in der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus ebenfalls einen Weg außerhalb der internationalen Gemeinschaft.Das alles belastet die diplomatischen Beziehungen des Landes: das transatlantische Verhältnis, die Kommunikation mit den Nachbarn Kanada und Mexiko, die Beziehung zur Nato und anderen Bündnissen. Dafür pflegt der Präsident eine für viele irritierende Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin, dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan oder Victor Orbán in Ungarn.Welche Folgen vier Jahre Trumpscher Außenpolitik haben und ob Joe Biden nach einem möglichen Wahlsieg zu einer traditionelleren amerikanischen Rolle in der Welt zurückkehrt, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: Was ist dran an dem angeblich belastenden Material über Hunter Biden auf einer in Delaware aufgetauchten Festplatte? Und im Get Out: eine Podcast-Empfehlung (https://crooked.com/podcast-series/pod-save-america/). "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:41
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    Der Kampf um die Swing States

    In Florida möchte US-Präsident Donald Trump am liebsten Küsse an alle verteilen und keine 24 Stunden später steht er auf einer Bühne in Pennsylvania, um dort seine Anhängerinnen und Anhänger zum Wählen aufzurufen. Und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden reist, wenn auch coronabedingt eingeschränkter, von Ohio bis Nevada, um seine Wählerinnen und Wähler zu motivieren.Weniger als drei Wochen vor der Wahl sind die beiden Präsidentschaftskandidaten fast nur noch in den umkämpften Swing States unterwegs. In diesen Bundesstaaten wird nicht traditionell immer republikanisch oder demokratisch gewählt, sondern mal für die eine, mal für die andere Partei gestimmt.Und wer in welchem Bundesstaat gerade vorne liegt, verkündet fast täglich eine neue Umfrage. Doch nach der Wahl 2016 ist die Skepsis gegenüber Prognosen und Wahrscheinlichkeiten groß.Welche Swing States in diesem Jahr besonders wichtig sind, wieso einige wenige Staaten immer entscheidender werden und wie verlässlich die Umfragen wirklich sind, diskutieren wir im US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:29
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    Der kranke Präsident

    Habt keine Angst vor Corona: Diese Botschaft verbreitet US-Präsident Donald Trump, nachdem er an Covid-19 erkrankt ist. Drei Tage wurde Trump im Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda in der Nähe von Washington D. C. behandelt, dann inszenierte er seine Rückkehr ins Weiße Haus am Montag wie eine Auferstehung. Währenddessen erkranken immer mehr Menschen im Umfeld des Präsidenten an dem Virus.Wie es dem Präsidenten wirklich geht, wann er sich genau infiziert hat und wie der Verlauf der Erkrankung ist, bleibt trotz täglicher medizinischer Updates seiner Ärzte unklar. Eine transparente Kommunikation aus dem Weißen Haus dazu gibt es nicht.Und die Hoffnung vieler – darunter auch einige seiner Berater –, dass sich der Präsident nach seiner Erkrankung in Bezug auf seinen Umgang mit der Pandemie ändern würde, hat sich nicht erfüllt. Mehr als 7,5 Millionen Menschen sind im Land infiziert, mehr als 210.000 bereits gestorben, doch Trump verharmlost weiter.Ob diese Strategie für ihn weniger als einen Monat vor der Wahl am 3. November aufgeht, wie sich Joe Biden verhält und welche Folgen die Erkrankung Trumps haben könnte, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:59
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    Der Präsident und seine Freunde von Fox News

    Fake News oder willige Helfer, Donald Trump hat den Umgang mit den Medien grundlegend verändert. Außerdem im US-Podcast: das erste TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten. Je nach Temperament war es wahlweise eine "Schande" oder eine "Shitshow": Die Kommentare nach der ersten TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden waren eindeutig.Präsidial oder erkenntnisreich war an diesem Aufeinandertreffen der beiden Männer, die sich um das mächtigste Amt im Land bewerben, wenig. Es war ein Abend, der die US-amerikanischen Medien noch lange beschäftigen wird. Denn zwei Debatten warten in diesem Wahlkampf noch auf Zuschauer und Berichterstatter.Und auch der Moderator des Abends, Chris Wallace, schaffte es nicht, seiner Rolle gerecht zu werden und der Debatte Struktur zu verleihen. Das lag aber nicht daran, dass Wallace für Fox News arbeitet und damit zugunsten von Trump moderiert hätte. Wallace gilt als einer der letzten unabhängigen Moderatoren des Senders.Seine Kollegen wie Sean Hannity, Tucker Carlson oder Laura Ingraham sind das nicht mehr. Sie sind Meinungsmacher bei dem Nachrichtensender, der von Rupert Murdoch gegründet wurde und explizit ein Publikum rechts der Mitte ansprechen soll. Der Erfolg von Fox News hat die Medienlandschaft verändert. Und die Präsidentschaft Trumps das Verhältnis von Politik und Medien und auch das zwischen Rezipient und Journalist.Ob Trumps Erzählung von Journalismus als Fake News und seine Allianz mit Fox News die Rolle der Medien in der US-amerikanischen Gesellschaft grundsätzlich verändert haben, und welchen Einfluss historische Entwicklungen darauf haben, diskutieren wir im transatlantischen Podcast. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    57 MB
    01:07:41
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    Das Drama um "Notorious RBG’s" Nachfolge

    Wer glaubte, dass sich der US-amerikanische Wahlkampf in den wenigen Wochen vor dem 3. November nicht noch zuspitzen könnte, irrte. Als die Nachricht vom Tod Ruth Bader Ginsburgs, Richterin am Supreme Court, Ende vergangener Woche öffentlich wurde, veränderte das noch einmal die Dynamik im Rennen um die Präsidentschaft.Ein Land trauert seitdem um eine brillante Juristin, feministische Ikone und die Liberalen um eine ihrer Heldinnen. Ginsburg, Spitzname "Notorious RBG", hat die Gesellschaft entscheidend geprägt, sie widmete ihre Karriere dem Kampf für Gleichstellung. Aber so übergreifend anerkennend unter linken wie konservativen Amerikanerinnen die Wertschätzung für die Lebensleistung Ginsburg ist, so unüberbrückbar stehen sich die politischen Parteien im Kampf um ihre Nachbesetzung gegenüber.US-Präsident Trump will sein Nominierungsrecht nutzen. Er hat angekündigt, noch in dieser Woche eine Kandidatin zu benennen. Und der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, hat Trump zugesichert, schnell über die Besetzung abstimmen zu lassen. Die Mehrheit dafür haben die Republikaner aller Voraussicht nach, da Trump-Kritiker Mitt Romney angekündigt hat, sich einer Abstimmung nicht entgegenzustellen.Die Demokraten und ihr Kandidat Joe Biden hingegen spielen Szenarien durch, wie sie nach einer erfolgreichen Wahl die Werteverhältnisse am Obersten Gericht erneut verschieben könnten.Warum der Kampf um Ginsburgs Nachfolge ideologisch so aufgeladen ist und welcher Partei das eher nützen könnte, diskutieren wir im transatlantischen US-Podcast "OK, America?". Der Podcast erscheint ab sofort wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    50 MB
    59:56
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    Amerika brennt

    Es brennt an der Westküste der USA. Und die Feuer werden so schnell nicht aufhören. Die Menschen in Kalifornien, Oregon, Washington und anderen Bundesstaaten erleben teils zum zweiten Mal die verheerende Zerstörung, die die Waldbrände anrichten.Und im Süden des Landes ist Hurrikan Sally auf Land getroffen, bringt Regen, Sturm und Überschwemmungen. Es ist einer der ersten von prognostizierten 25 Stürmen, auf die sich das Land in dieser Hurrikansaison laut Meteorologen einstellen muss.Die Menschen in den USA bekommen die Folgen des Klimawandels in diesen Tagen voller Katastrophen deutlich zu spüren. Und der US-Präsident? Donald Trump hat den Klimawandel immer wieder geleugnet, ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen und macht auch für die Brände nicht die Erderwärmung verantwortlich. Sein Konkurrent bei der Präsidentschaftswahl am 3. November, Joe Biden, nennt den Klimawandel eine der vier großen Krisen, die das Land zu bewältigen habe. Als Präsident will er laut seinem Wahlprogramm ambitionierte Klimaziele forcieren.Wie sehr das Thema die entscheidenden Wahlkampfwochen noch beeinflussen kann und wie die Klimapolitik des Landes in den vergangenen Jahren aussah, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: Bob Woodwards Trump-Enthüllungsbuch "Rage". Der Podcast erscheint ab sofort bis zur Wahl am 3. November wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:04:34
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    Die vielen Wahrheiten des Donald Trump

    Acht Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November geht es nur noch um eins: die Deutungshoheit über die wahlentscheidenden Themen. Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise, Polizeigewalt, Rassismus und Proteste von Portland bis Kenosha: Die USA kommen seit Monaten nicht zur Ruhe. Auf dem Parteitag der Republikaner zeichnete die Partei ein Bild von ihrem Präsidenten und Kandidaten Donald Trump, der als Einziger vermag, das Land aus diesen Krisen zu führen – und selbst keine Verantwortung für sie trägt.Trump porträtiert vielmehr seinen Gegner Joe Biden als radikal liberal und warnt, dass die Demokraten das Land in Schutt und Asche legen würden, sollten sie an die Macht kommen. Angst ist Trumps Leitmotiv für die letzten Wochen dieses Wahlkampfes, darauf setzt er konsequent und verdreht Fakten und Wahrheiten, bis sie in seine Welt passen. Weiterverbreitet wird dieses Weltbild durch seine Kinder, die dazu beigetragen haben, den Parteitag zur großen Trump-Show zu machen.Und Biden? Konterte in einer Rede in Pittsburgh die Angriffe und inszeniert sich als Gegenpol zu Trump. Findet aber noch keine klaren politischen Antworten auf die seit Monaten heikle Situation der Proteste und Gegenproteste, auf Wut und Sorge.Wie erfolgreich Trumps Strategie sein könnte und wie eng dieser Wahlkampf doch noch werden kann, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: eine kleine Hörersprechstunde. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:04:35
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    Wie Kamala Harris Donald Trump gefährlich werden kann

    Rhetorisch stark, schlagfertig, ehrgeizig: Diese Eigenschaften zeichnen Kamala Harris aus – und das soll sie als Vizepräsidentschaftskandidatin für Joe Biden im Wahlkampf zeigen. Und auch sonst bringt Harris vieles mit, worauf Biden zählt, um am 3. November die Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump zu gewinnen. Die 55-Jährige hat jamaikanische und indische Wurzeln und ist die erste "woman of color" und überhaupt die erste Frau, die Vizepräsidentin werden könnte. Und damit, so das Kalkül Bidens, könnte sie für weibliche und diverse Wählerinnen attraktiv sein.Die Juristin, die ihre Karriere in San Francisco als Bezirksstaatsanwältin begann, hat ihre rhetorischen Fähigkeiten vor allem im Justizausschuss des Senats mehrfach bewiesen, als sie die Justizminister Jeff Sessions und William Barr in Bedrängnis brachte. Im Wahlkampf wird sie TV-Debatten gegen Vizepräsident Mike Pence bestreiten.Doch sie hat auch Schwächen, dem linken Flügel der Partei ist Harris zu moderat. Ihre Kritiker nennen sie auch "Kamala the cop", weil sie als Staatsanwältin Teil des Systems war und nichts dagegen getan hat, dieses zu verändern. Und Trump? Der sortiert Harris bei den "linken Faschisten" ein, bei den Radikalen, bei denen, "die unser Land zerstören wollen". Harris sei seine "erste Wahl" gewesen, twitterte er, "sie liebt es, Steuern zu erhöhen".Welche Chancen das demokratische Ticket Biden/Harris gegen das Duo Trump/Pence hat, ob es die beiden schaffen, die demokratische Partei zu einen und wie die Zukunft von Kamala Harris nach einem Sieg im November aussehen könnte, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    47 MB
    56:46
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    Amerikas wirtschaftliche Katastrophe

    Geld ausgeben, konsumieren, das ist ein wesentlicher Bestandteil der US-amerikanischen Wirtschaft. Doch seit der Corona-Krise konsumieren die Amerikaner nicht mehr. Und die Unternehmer investieren nicht mehr. Im zweiten Quartal des Jahres fiel das Bruttoinlandsprodukt um 9,5 Prozent. Es war das schlimmste Quartal der vergangenen 75 Jahre.Tausende Unternehmer melden Insolvenz an, es sind kleine Eckläden, aber auch große Ketten wie die Kaufhauskette J.C. Penney oder der Autovermieter Hertz. Und immer mehr Amerikaner müssen Arbeitslosenhilfe beantragen, mehr als 1,4 Millionen Erstanträge waren es allein vergangene Woche wieder. Umfragen zeigen zudem, dass mehr als die Hälfte der Bürger keine großen Rücklagen besitzt und viele Amerikaner immer noch von einem Gehaltsscheck zum nächsten leben.Republikaner und Demokraten streiten nun darüber, wie sie die Wirtschaft retten können. Maßnahmen eines ersten Hilfspakets, das unter anderem wöchentlich 600 Dollar zusätzliche Arbeitslosenhilfe vorsah, sind ausgelaufen. Während die Demokraten bereits im Mai im Repräsentantenhaus weitere Ideen vorstellten, warteten die Republikaner lange, bis sie nun einen Gegenvorschlag präsentierten. Und Donald Trump? Der US-Präsident hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie der Wirtschaft zu einem Comeback verholfen werden soll. Ein Comeback, das aus Trumps Sicht längst geschafft ist.Welche Folgen der wirtschaftliche Absturz für die Menschen im Land hat, über welche Punkte die Parteien streiten und warum der Sport im Land wieder kleine Alltagsfluchten ermöglicht, sprechen wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:55
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    Amerikas Kampf um Taten und Worte

    Erst Portland, bald womöglich Chicago, New York und andere von Demokraten regierte Städte: US-Präsident Donald Trump scheut nicht davor zurück, Bundespolizisten in Städte zu schicken, in denen gegen Rassismus demonstriert wird. Denn in diesen Städten herrscht für Trump in Wirklichkeit die "radikale Linke", wie er in dieser Woche sagte. Und das dürfe nicht zugelassen werden. Es ist ein erheblicher Eingriff in die Autonomie der Bundesstaaten und vor allem ein taktisches Wahlkampfmanöver: Bilder von militarisierten Einsatzkräften, die hart gegen Protestierende vorgehen, schüren Ängste und ein "Wir gegen die"-Gefühl. Es ist Trumps Strategie, um die Wahl im November für sich zu entscheiden. Kann das aufgehen?Und nicht nur auf den Straßen wird um rassistische Denkmäler und Meinungsfreiheit gestritten, die Debatte um "cancel culture" wird längst in den sozialen Netzwerken und auf den Meinungsseiten der amerikanischen Zeitungen geführt. Wie viel davon kann und sollte eine liberale Gesellschaft aushalten, wann werden die Stimmen derer, die in Amerika unterdrückt und gedemütigt werden, wirklich gehört – und ist Donald Trump der König der "cancel culture"? Über diese Fragen streitet das Land so erbittert wie nie.Über Amerikas Ringen mit den Debatten über Meinungsfreiheit, den Eingriff des Präsidenten in die Souveränität der Bundesstaaten, "cancel culture" und welchen Einfluss diese Fragen auf die Präsidentschaftswahl am 3. November haben, sprechen wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    62 MB
    01:14:01
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    Die Krise ist Donald Trump

    Es ist natürlich alles nicht seine Schuld. Die Corona-Krise? Damit muss Amerika leben. Die Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung auf den Straßen vieler amerikanischer Städte? Nichts als ein aggressiver linker Mob, der das starke Amerika zerstören will. Und ein von Russland offenbar ausgesetztes Kopfgeld auf US-Soldatinnen und -Soldaten, die in Afghanistan stationiert sind? Das Briefing hat er nie bekommen. So erklärt, verharmlost und rechtfertigt US-Präsident Donald Trump die Krisen seines Landes und die eigenen Affären. Dass die Krise Donald Trump sein könnte, ist für ihn ausgeschlossen.Statt versöhnende Worte am Nationalfeiertag zu finden, setzt Trump im Wahlkampf alles auf eine Karte. Und die heißt Angriff. Seiner Basis, die ihm bedingungslos folgt, wird das gefallen. Aber kann er damit auch die Wählerinnen und Wähler noch einmal für sich gewinnen, die unentschlossen sind? Derzeit scheint das fraglich. Die Zustimmung für den Präsidenten sinkt, der Rückhalt in der Republikanischen Partei schwindet und sein Kontrahent Joe Biden zieht in entscheidenden Bundesstaaten in den Umfragen an ihm vorbei. Wie sich Trump aus seinem Tief befreien will und welche Chancen er hat, bis zur Wahl am 3. November doch noch mit seiner aggressiven Rhetorik und dem Schüren von Ängsten Erfolg zu haben, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    55 MB
    01:05:49
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    Der Supreme Court vs. Donald Trump

    Donald Trump würde die Dreamers gern aus den USA abschieben. Jene Menschen, die als Kinder illegal eingewandert sind und Amerika ihr Zuhause nennen. Unter Barack Obama wurden sie unter besonderen Schutz gestellt. Diesen Schutz hat der Supreme Court, das oberste Gericht der USA, nun verlängert. Und auch die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender am Arbeitsplatz hat der Supreme Court mit einem Urteil gestärkt. Beide Entscheidungen gefallen Trump nicht, denn sie gehen gegen die Ansichten seiner konservativen Basis. Und beide Entscheidungen waren überraschend, denn von den neun Richterinnen und Richtern gelten fünf als eher konservativ. Doch ist die Idee des obersten Gerichts nicht eigentlich, eine unabhängige Instanz im auf checks and balances basierten System der USA zu sein? Historisch gesehen ja. Doch seit Jahren stehen sich die Parteien immer feindlicher gegenüber und sind immer weniger kompromissfähig. Daher muss das Gericht zunehmend über soziale und politische Fragen entscheiden, die die Gesellschaft des Landes nachhaltig prägen. Die umkämpften Berufungen der Richter Neil Gorsuch und Brett Kavanaugh durch Donald Trump sind eine Folge, denn jede Partei versucht, das Gericht nach ihren Vorstellungen zu prägen. Wie der Supreme Court mit seiner Macht umgeht, welche wegweisenden Urteile in der Geschichte des Landes schon gefällt worden sind und warum Richterin Ruth Bader Ginsburg zur Ikone des liberalen Amerikas wurde, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:04:09
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    Im Krieg gegen die eigenen Bürger

    Wut und Enttäuschung, Trauer und Angst: Überall in den USA protestieren die Menschen nach dem Tod von George Floyd in Minneapolis am 25. Mai weiter gegen strukturellen Rassismus und Polizeigewalt. "Defund the Police", fordern sie. Und erste Städte haben angekündigt, ihre Polizei zu reformieren und Budgets zu kürzen, um die Gelder für andere Bereiche ihrer Gemeindearbeit zu nutzen. US-Präsident Donald Trump will hingegen nichts davon wissen, den Strafverfolgungsbehörden die finanziellen Mittel zu kürzen. Er sieht nur "great, great people" in der Truppe. Die Demokraten wiederum haben im Repräsentantenhaus ein Gesetz eingebracht, um die exzessive Gewalt zu stoppen. Der "Defund-the-Police"-Forderung schließen sie sich darin nicht an.Aber reichen diese ersten Schritte aus, um eine militärisch aufgerüstete Truppe, die noch dazu eine mächtige Gewerkschaft hinter sich weiß, zu verändern? In unserem transatlantischen Podcast "OK, America?" sprechen wir über die Strukturen, die eine weitgreifende Polizeireform bis jetzt verhindert hat, und was passieren müsste, damit sich nachhaltig etwas verändert.Und in Folge 9 sprechen wir noch über ein weiteres Thema: das angespannte transatlantische Verhältnis, nachdem bekannt wurde, dass Donald Trump offenbar amerikanische Truppen aus Deutschland abziehen will.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    36 MB
    42:56
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    Sonderfolge: Die rassistischen Staaten von Amerika

    "I can't breathe, I can't breathe": Heute sind es die letzten Worte von George Floyd und die erschütternden Bilder seines Todes in Minneapolis vom vergangenen Montag, die zu Protesten in mittlerweile mindestens 140 Städten der USA geführt haben. Im Sommer 2014 war es Eric Garner, der die Worte "I can't breathe" immer wieder sagte, als mehrere Polizisten ihm unverhältnismäßig brutal Handschellen anlegten. Auch Eric Garner starb. Der Polizist Daniel Pantaleo wurde nicht belangt.George Floyd, Breonna Taylor, Ahmaud Arbery, Eric Garner, Michael Brown, Trayvon Martin: Gewalt gegen Schwarze in den USA hört nicht auf, Rassismus ist das große Trauma dieses Landes.Und während überall im Land demonstriert wird und es zu Ausschreitungen und Plünderungen kommt, heizt US-Präsident Donald Trump mit seiner Rhetorik die Stimmung weiter an und lässt Tränengas gegen die Demonstranten einsetzen.In unserem transatlantischen Podcast "OK, America?" sprechen wir in einer Sonderfolge über die Stimmung im Land, Polizeigewalt und die Geschichte des Rassismus. Der Podcast erscheint normalerweise alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    66 MB
    01:19:08
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    Die polarisierten Staaten von Amerika

    Vereinigt wollen sie sein, doch das sind die USA schon lange nicht mehr. Während mehr als 100.000 Menschen im Land an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, wird aggressiv über die Shutdown-Maßnahmen gestritten, politisch und auf der Straße. Doch die politischen und ideologischen Gräben sind nicht erst seit der Corona-Krise derart tief.Klimawandel, die Rolle des Staats, Gesundheitsversorgung, Waffenbesitz, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, Religion: In beinahe jedem emotional aufgeladenen Thema gibt es in Amerika nur noch die Entscheidung, auf der einen Seite zu stehen oder auf der anderen. Zwischentöne oder Kompromisse gibt es nicht mehr. Und Präsident Donald Trump schreitet als Chefpolarisierer voran.Doch ist Trump Ausdruck der Polarisierung oder Ursache? Er ist beides, aber die Gründe dieses zerrissenen Landes reichen weit zurück. In unserem transatlantischen Podcast OK, America? sprechen wir über die Sklaverei, das Civil Rights Movement, die Reagan-Ära und was wie diese und andere historische Ereignisse das Amerika von heute geprägt haben. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    53 MB
    01:03:22
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    Scheitert Amerika an sich selbst?

    Während US-Präsident Donald Trump über das große wirtschaftliche Comeback des Landes spricht, das aus seiner Sicht kurz bevorsteht, spüren die Menschen davon wenig. Die Arbeitslosigkeit ist im April auf 14,7 Prozent gestiegen, mehr als 23 Millionen Amerikaner suchen einen Job.In den Bundesstaaten, in denen die Beschränkungen gelockert werden, sterben im Verhältnis zu ihrem Anteil an der Bevölkerung überproportional viele Afroamerikaner. Die Schwächsten des Landes trifft dieses Virus besonders hart.Rassismus, soziale Ungleichheit, Wut, all das bricht sich in dieser Krise noch mehr Bahn. In Georgia etwa wurde der 25-jährige Afroamerikaner Ahmaud Arbery erschossen, weil er “wie ein Einbrecher aussah”. Er war joggen. Ein Skandal wurde daraus erst Wochen später, als ein Video öffentlich wurde.Sind die USA ein “failed state”, wie George Packer in seinem Essay für den Atlantic (Link: https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/06/underlying-conditions/610261/) geschrieben hat (auf Deutsch hier zu lesen: https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/corona-krise-usa-donald-trump-pandemie-ungleichheit)? Darüber sprechen wir unter anderem mit dem Philosoph und Politikwissenschaftler Michael Werz in unserem transatlantischen Podcast "OK, America?". Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.

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  • 12.11.2020
    55 MB
    01:05:28
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    Joe Bidens #MeToo-Problem

    Statt Reden überall im Land zu halten, Hände zu schütteln und Hotdogs an Kirmesständen zu essen, muss Joe Biden in der Corona-Krise einen komplett anderen Wahlkampf inszenieren. Die Pandemie zwingt den demokratischen Präsidentschaftsbewerber, in seinem Haus in Wilmington, Delaware, zu bleiben. Von dort aus versucht er sich über virtuelle Bürgertreffen, Podcasts und Interviews als erfahrener Macher zu inszenieren, der diese Krise besser managen könnte als Donald Trump.Aber wie einen Präsidenten schlagen, der jede Pressekonferenz im Weißen Haus als Bühne für seine Wiederwahl nutzen kann? Einen Vorteil hat Biden in der Corona-Krise gegenüber Trump: die Fähigkeit zur Empathie. Für Biden ist das Thema Gesundheit und Gesundheitsversorgung nach zwei Schicksalsschlägen in seinem Privatleben ein persönliches.Doch der 77-Jährige ist auch angreifbar. Eine Frau wirft ihm einen sexuellen Übergriff in den Neunzigerjahren vor. Und auch der Fall Anita Hill verfolgt Biden bis heute. Hill hatte einem Richter, der an den Obersten Gerichtshof berufen werden sollte, sexuelle Belästigung vorgeworfen. Biden leitete die Anhörung in dem Fall.Wie die Vorwürfe gegen Biden einzuordnen sind, warum Anita Hill immer noch ein Thema ist und welche Chancen Joe Biden gegen Donald Trump hat, darüber sprechen wir in unserem transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    58 MB
    01:09:15
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    König Trump und die Krise

    “Wenn jemand Präsident der Vereinigten Staaten ist, dann ist die Autorität total, und so sollte es sein.” Das sagte US-Präsident Donald Trump am Montag während einer seiner täglichen Pressekonferenzen, in denen er über die Corona-Krise informiert. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat diesen Machtanspruch des Präsidenten direkt zurückgewiesen: "Wir haben keinen König", sagte Cuomo dem Fernsehsender NBC.Die USA leiden wie kaum ein anderes Land unter der Corona-Pandemie und Trump hat während seiner Präsidentschaft wiederholt gezeigt, dass er sich selbst als die Lösung für alle Probleme sieht. Darauf baut das System Trump auf. Aber kann es das Land aus der Krise führen? Welche Schwächen offenbart Trump – und welche Stärken?Darüber sprechen Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer in der vierten Folge von “OK, America?“, dem transatlantischen Podcast von ZEIT ONLINE.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    56 MB
    01:07:05
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    Die verzweifelten Staaten von Amerika

    In New York hat in dieser Woche ein Schiff der US-Marine am Hudson River angedockt: Die USNS Comfort ist gekommen, das größte Krankenhausschiff der Welt. Es soll dabei helfen, die Kliniken der Stadt vor dem Kollaps zu bewahren. Die Metropole ist zum Krisengebiet geworden, mehr als 1.000 Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben, mehr als 40.000 Menschen sind mit dem Virus infiziert. Für viele ist das Schiff ein Symbol der Hoffnung. Es ist aber auch ein Symbol dafür, wie hoffnungslos überfordert die Stadt und das ganze Land mit dieser Krise sind.Viele Amerikaner leben "from paycheck to paycheck", von einem Monatsgehalt zum nächsten. Rücklagen haben die wenigsten und in dieser Krise offenbart sich, dass eines der reichsten Länder der Erde keinen Sozialstaat hat. Das ist auch ein Grund dafür, warum es New York im Vergleich zu Berlin so viel härter trifft.Und was macht Präsident Donald Trump? Hält tägliche Pressekonferenzen ab und streitet sich mit den Gouverneuren der Bundesstaaten über die richtige Strategie, um aus der Krise herauszukommen.Wie sehr die Corona-Pandemie die amerikanische Gesellschaft in ihrem Selbstverständnis schon jetzt verändert, darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    59 MB
    01:10:09
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    Krise sucht Präsidenten

    Kalifornien und New York sind schon Risikogebiete, weitere werden in den USA folgen: Das bisschen Coronavirus, wie US-Präsident Donald Trump es lange herunterspielen wollte, trifft nun auch die US-Amerikaner mit voller Wucht. Nachdem Trump zunächst Fakten und Wissenschaft ignorierte und versuchte, den Europäern die Schuld für die Krise zuzuschieben, bemüht er sich nun, als Krisenpräsident zu punkten. Hält Ansprachen an die Nation, verkündet den nationalen Notstand, kündigt wirtschaftliche Rettungspakete an.Doch sein Krisenmanagement folgt keinem Plan und keiner Strategie. Darüber hinaus haben die USA noch ein weiteres Problem als nur eine erratische Führung in Washington: Das US-amerikanische Gesundheitssystem ist einer Pandemie wie dieser nicht gewachsen. Die Infrastruktur ist schlecht, Millionen Menschen sind trotz Obamacare nicht krankenversichert. Homeoffice ist im Niedriglohnsektor und in der Dienstleistungsbranche kaum umsetzbar. Und einfach mal krank sein ist in den USA, dem Land der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten, für viele Bürgerinnen und Bürger unmöglich, weil sie sich den Verdienstausfall nicht leisten können.Wie die USA mit der Corona-Krise umgehen, ob Donald Trump oder die Demokraten im Präsidentschaftswahlkampf davon profitieren könnten und wie hart das Virus die Vereinigten Staaten treffen könnte, darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast OK, America?. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    44 MB
    52:13
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    Am Ende muss es Obama richten

    Biden oder Sanders, Pragmatismus oder Revolution, Mann oder Mann? In unserem neuen US-Podcast sprechen wir über den Super Tuesday und wie wichtig er für Amerika ist.Joe Biden legt zu, Bernie Sanders bleibt optimistisch, Michael Bloomberg steht nicht länger nur an der Seitenlinie und Pete Buttigieg und Amy Klobuchar sind raus: Die Demokraten suchen noch ihren Kandidaten, um US-Präsident Donald Trump bei der Wahl im November zu schlagen – und wenn man den Umfragen glauben darf, wird es wohl keine Frau sein. An diesem 3. März 2020 findet der sogenannte Super Tuesday in den USA statt: In 14 Bundesstaaten wird gewählt und mehr als 30 Prozent der Delegierten geben ihre Stimme ab. Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur wird sich also entscheidend zuspitzen.Warum werden die US-Amerikaner wohl auch in diesem Jahr keine Frau ins Weiße Haus wählen? Kann Joe Biden für Bernie Sanders noch gefährlich werden? Wer hat noch Chancen in diesem Machtkampf? Und warum sind die USA eigentlich so liebenswert kompliziert? Darüber sprechen wir in unserem neuen transatlantischen Podcast "OK, America?". Er erscheint heute zum Start am Super Tuesday und ab dem 19. März alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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