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SWR2 Essay

Im SWR2 Essay machen wir uns Gedanken über die Menschen und die Welt, in der sie leben; über Philosophie, Zeitgeist, Musik, Natur und die Merkwürdigkeiten des Daseins

Alle Folgen

  • 28.02.2021
    51 MB
    54:11
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    Universale Stille und kosmischer Klang

    Mittlerweile sind wir dazu fähig, zu hören und aufzuzeichnen, wie Planeten, ja sogar schwarze Löcher klingen. Wir denken uns ins Weltall hinaus und nutzen Klänge, um unseren Platz im Kosmos neu zu bestimmen. Der Essay spürt dem nach und versucht, Räume zu beschreiben, die der Mensch nie gesehen hat, aber dennoch zu hören vermag.

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  • 21.02.2021
    57 MB
    57:01
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    Zivilisation ist Eis - Hanns Hörbigers Welteislehre

    In Zeiten, in denen abenteuerliche Erklärungen über Herkunft und Ausbreitung des Virus das früher bei vergleichbaren Anlässen geäußerte Geraune von der Geißel Gottes beinahe plausibel klingen lässt, wollen wir auf eine andere seltsame Welterklärungsformel schauen: Die Welteislehre von Hanns Hörbiger. Ihre Geschichte zeigt auf bizarre und erschreckende Weise, wie eine von Laien konzipierte und propagierte Pseudowissenschaft ein Massenpublikum erreichen, die Herrschaft der wissenschaftlichen Eliten angreifen und zur Staatsreligion aufsteigen kann, wenn sie die Gunst des historischen Augenblicks zu nutzen versteht.

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  • 14.02.2021
    51 MB
    54:47
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    Liegen - Eine Meditation

    Es gibt unzählige Formen des Liegens. Und ebenso viele Gründe dafür, herumzuliegen. Heike Geißler kennt sie alle

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  • 07.02.2021
    54 MB
    55:02
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    Exzess und Askese

    Exzess und Askese sind nicht einfach Gegensätze. Sie sind einander bedingende Kultformen derselben Religiosität in der späten Moderne.

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  • 31.01.2021
    50 MB
    54:57
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    Nebensachen – oder Warum der Mangel an ästhetischem Bewusstsein unsere Demokratie gefährdet

    In der Musik schien für eine ganze Weile alles klar: Es gab die Hauptsache (die Noten, die Töne) und alles mögliche Andere drumherum. Aber stimmt das so noch oder überhaupt? Sind Raum und Aufführungssituation, Texte, Bilder usw. nicht Teil des Ganzen? Im gesellschaftlichen Kontext erscheint die Musik (wie alle Kunst) gern selbst als Nebensache. Wie gerechtfertigt oder womöglich gar gefährlich ist das? Und wie hängen Ästhetik und Politik zusammen? Der Essay des Komponisten Manos Tsangaris versetzt ein scheinbar festes Gefüge in Schwingung.

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  • 24.01.2021
    44 MB
    55:13
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    Als geschähe es zum ersten Mal – Filme der 70er Jahre

    Die Filme der 70er Jahre sind anstrengend, eine Zumutung, sie ersparen uns nichts. Was war das für eine Zeit? Andrea Roedig auf Spurensuche.

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  • 17.01.2021
    55 MB
    56:12
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    Hubert Fichte: Die Bidonvilles von Paris

    Die „banlieue“ von Paris gilt spätestens seit den Aufständen von 2005 als sozialer Brennpunkt und gefährlicher Ort. Schon 1966 reiste der 31-jährige Hubert Fichte im Auftrag des SDR nach Nanterre und La Courneuve und berichtete von dort.

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  • 08.01.2021
    14 MB
    14:37
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    Wie soll ein Radioessay klingen? Wolfram Wessels und Michael Lissek streiten sich.

    Der Essay "Die ungeheure Entbehrlichkeit des Menschen" sorgte 2019 unter unseren Hörern für Begeisterungsstürme und radikale Ablehnung gleichermaßen. Warum ist denn da so viel Musik drinne? Sind die verwendeten Geräusche nicht arg illlustrativ? Grund genug, dass Wolfram Wessels den Essay-Redakteur Michael Lissek ins Studio bat, um ein paar grundsätzliche Fragen zum Format des Radioessays zu klären.

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  • 08.01.2021
    51 MB
    54:01
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    Die ungeheure Entbehrlichkeit des Menschen. Adalbert Stifters anthropofugale Erzählkunst

    Er beschwor das "sanfte Gesetz" und war doch Meister in der Schilderung von Naturkatastrophen. Menschen gehen verloren, verschwinden in Eisspalten, werden verschüttet… Die Natur zeigt bei Stifter ihre Übermacht gänzlich gelassen. Dem Kosmos liegt nichts an unserem Überleben. | Von Manfred Koch

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  • 04.01.2021
    54 MB
    56:47
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    Über die Tonkunst in Krisenzeiten – eine Ernüchterung

    Weit über einhunderttausend Veranstaltungen sind coronabedingt ausgefallen. Wie „systemrelevant“ ist die Tonkunst überhaupt und welche Chancen könnte die Reduktion bieten?

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  • 27.12.2020
    50 MB
    57:22
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    Tonight's the Night - Mit Neil Young leben und sterben

    In seinem 2003 erschienenen „Buch der von Neil Young Getöteten“ dreht Navid Kermani Neil Young und Ibn-el-Arabi, islamischen Sufismus und Adorno, Lyrics und Koran durch den Fleischwolf seiner Intelligenz. Ein hinreissendes Buch. 17 Jahre sind seitdem vergangen. Die Tochter, von der das Buch auch handelt, ist groß geworden, Freunde sind gestorben. Neil Young spielt noch immer Konzerte mit Crazy Horse. Und Navid Kermani reist ihnen mit seiner Tochter hinterher. Und dann geschieht in Lucca, Italien, als die Band sich kurz nach Ende des Konzertes verbeugt, etwas sehr Seltsames…

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  • 20.12.2020
    51 MB
    54:43
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    In der Wunderwelt der Wünsche

    Kann man sich aussuchen, was man wünscht? Und was wünscht man sich, wenn alle Wünsche wahr geworden sind? Essay von Valentin Groebner

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  • 13.12.2020
    47 MB
    52:53
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    Spiel's noch einmal Sam

    Die Wiederholung kann herzzerrüttend sein. Manches Mal überkommt einen das Gefühl der Verlorenheit, wenn man sich vorstellt, wie die Tage sich gleichen. Wie alles, was man tut, nur eine Wiederholung derselben Dinge ist, die vor uns Milliarden Menschen getan haben. Und doch: Die Wiederholung bedeutet nicht nur Monotonie und Konvention, sondern bringt das, was wir verloren haben, immer wieder neu in unseren Besitz: die Vergangenheit.

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  • 06.12.2020
    53 MB
    56:52
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    Im Bauch der Weltvitrine – Der Crystal Palace in London und die Wiege des Musikevents

    Ein Kontrapunkt in Corona-Zeiten: Der Essay erinnert an die Ursprünge eines Genres, das heute alles andere als selbstverständlich möglich ist: das große Musik-Ereignis über mehrere Tage, das Festival.

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  • 12.11.2020
    49 MB
    54:24
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    Darsteller und Touristen - Über das Unheimliche (5/5)

    War Johannes Keplers Mutter wirklich eine Hexe? Ist das Internet unser natürliches Habitat? Eine Reise durch die Geschichte des Rundfunks.

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  • 27.11.2020
    56 MB
    57:10
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    Schamlosigkeit - Schämen (3/3)

    Ist es richtig, dass wir in einer schamlosen Gesellschaft leben, wie es konservative Kulturkritik seit über 100 Jahren immer wieder behauptet? Dieser Frage gehen Niehoff & Rücker anhand der Geschichte der Pornographie nach. Pornographie wird durch den Primat der Sichtbarkeit beherrscht. Und während die Scham nur indirektes Sprechen erlaubt, zeichnet sich schamloses Sprechen durch Direktheit und den Abbau von Komplexität aus. Dieser Kult des Direkten beherrscht als Ablehnung jeder Vermittlung oder Repräsentation auch den politischen Zynismus unserer Gegenwart.

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  • 27.11.2020
    53 MB
    55:38
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    Scham und Virtuosität - Schämen (2/3)

    Man muss sich nicht alleine schämen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Beschämung umzudrehen – und den Beschämer zu beschämen...

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  • 12.11.2020
    53 MB
    55:22
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    Scham und Repression - Schämen (1/3)

    Drei Stunden Radio-Essay über das Schämen, dieses niederträchtigste aller Gefühle. In Stunde 1: Unterdrückung durch Scham.

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  • 12.11.2020
    45 MB
    49:42
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    Nach der Musik – Gibt es eine anti-essentialistische Philosophie der Musik?

    Niemand will mehr Essentialist sein. Die Vorstellung, dass Musik tönend bewegte Form und sonst nichts sei, scheint weit in der Vergangenheit zu liegen. Selbst diejenigen, denen eine Auflösung des Musikbegriffs zu weit geht, können sich kaum gegen seine Erweiterung wehren, die auf ganz verschiedene Weise von der Musikethnologie und der zeitgenössischen Musik gefordert bzw. praktiziert wird. Aber ist die Sache wirklich so einfach? Lässt sich der Musikbegriff dezentrieren? Und sprechen die Forderungen nach einer Dekolonisierung des Musikbegriffs und seiner künstlerischen Erweiterung überhaupt über dasselbe?

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  • 12.11.2020
    52 MB
    57:30
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    One Night In Paris - Über das Unheimliche (4/5)

    Was hat es denn nun wirklich mit Paris auf sich? Pascal Richmann tastet nach den Grenzen, hinter denen die Simulation beginnt.

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  • 12.11.2020
    52 MB
    56:06
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    Ich habe das Theater immer sehr geliebt

    Wie geht das Theater mit seinen Autor*innen um? Ein polemischer Essay.

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  • 12.11.2020
    48 MB
    56:02
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    Angstgeräusche

    W.H. Auden nannte sein Zeitalter im Jahr 1947 das «Age of Anxiety». Zurecht. Das 20. Jahrhundert ist vieles, aber gewiß auch ein Zeitalter der Angst. Das bildete auch das Hörspiel im deutschen Rundfunk ab, angefangen von Ernst Schnabels «29. Januar 1947» über Günter Eich bis hin zu unbekannteren Hörspielmachern wie Wolfgang Weyrauch.

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  • 12.11.2020
    36 MB
    44:50
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    Vladimir Jankélévitch — Wiederentdeckung eines musikliebenden Philosophen

    Vladimir Jankélévitch Philosophiestudium orientierte sich vor allem an Henri Bergson. Er veröffentlichte viele Studien zur Musik z. B. von Gabriel Fauré und Claude Debussy.

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  • 12.11.2020
    47 MB
    50:47
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    Die besten Jahre - Von Mutterglück, Mutterschuld, Mutterwut und Muttersprache im Notbetrieb

    Eine Schriftstellerin in Isolation. Gerade Mutter geworden, alleinerziehend. Das Kind will nicht schlafen, die Mutter schon. Das Kind braucht Aufmerksamkeit, die Mutter Zeit zum Schreiben. Und dann kommt auch noch Corona. Simone Hirth schreibt in ihrem autobiographischen Essay über die Schwierigkeit, gebraucht zu werden. Von dem paradoxen Gefühl, das eigene Kind zu lieben und doch alleine sein zu wollen. Ein Essay über die vielfältigen und immer schwierigen Modi der Kommunikation – in Briefform. Von Simone Hirth

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  • 12.11.2020
    51 MB
    55:57
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    Hab von dir geträumt, du hast meinen Kaktus abgebrochen – Über die Liebe

    Lisa Krusche, die dieses Jahr den Deutschlandfunk-Preis des Bachmann-Wettbewerbs gewonnen hat, schreibt eine Liebeserklärung an die Freundschaft.

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  • 12.11.2020
    46 MB
    52:25
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    A Noble Craft - Über das Unheimliche (3/5)

    Auf welche Weise sind eigene Erinnerungen verwoben mit jenen, die wir teilen? Anhand kollektiv wahrgenommener Katastrophen fragt Pascal Richmann nach dem Verhältnis zwischen Fabel und Wirklichkeit.

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  • 12.11.2020
    51 MB
    55:43
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    Ilija Trojanow über Neugier auf Neugier - Oder hat sich's ausgefragt?

    Ohne Neugier keine Wissenschaft, keine Entdeckungsreisen. Und keine Nachbarn, die ihre Nase in alles hineinstecken. Woher diese Eigenschaft, sich ins Unbekannte zu schnüffeln, selbst wenn es keine offensichtliche Relevanz für das eigene Leben hat? Von Ilija Trojanow

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  • 12.11.2020
    52 MB
    56:55
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    100 Jahre Salzburg Festival – Mozart, Mysterien, Machtspiele

    Richard Strauss, Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt bilden das Gründer-Triumvirat der Salzburger Festspiele. Am 22. August 1920 schlug deren erste Stunde auf dem Domplatz.

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  • 12.11.2020
    52 MB
    56:32
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    Fehlt da was? Über Sein, Nichts, Werden und das, was fehlt

    „Warum hat man Sie damals nicht abgetrieben?“, fragte ein Arzt die Autorin, die mit einer kleinen Behinderung geboren wurde. Es fehlen zwei Finger an der rechten Hand. Diese Verkrüppelung ist fast zu marginal, um darüber zu reden, aber sie ist doch groß genug, sie nicht zu bemerken. Andrea Roedig erzählt die persönliche Geschichte ihrer kleinen Hand als philosophische Reflexion über die Potenz des Nicht-Vorhandenen von Parmeides bis Lacan und darüber hinaus. Es geht um Verkrüppelung, Negation, den verklärten Leib und die Frage: Kann etwas fehlen, das nie da gewesen ist? Von Andrea Roedig

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  • 12.11.2020
    49 MB
    55:13
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    Der Sturm - Theater als Reise zum Menschen

    In den 1960er-Jahren verschaffen sich Theatermacher Raum für ihre Utopien. Die Suche nach neuen Theaterformen findet nicht mehr allein auf der Bühne statt. Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 1960er-Jahre auseinandersetzte, denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares "Der Sturm" reflektiert Evelyn Dörr Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Schauspielmethoden, ihre Utopien und Visionen vor dem Hintergrund von Krieg und Atombombenangst.

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  • 12.11.2020
    42 MB
    48:21
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    Die Macht der Schweinsblase – Fußball - eine Feldforschung

    „Das Fussballspiel zielt auf die maximale Beschmutzung eines geschützten Raumes durch eine kleine, kackbraune Kugel, deren Inneres aus einer aufgeblasenen Schweineblase besteht und die mit dem verworfensten Körperteil des Menschen im gegnerischen Heiligtum versenkt wird, mit dem tumben, stumpfsinnigen, ungeschickten und unproduktiven Fuß. Welch ein Fest!“ Von Fred Bellmer

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  • 12.11.2020
    50 MB
    56:52
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    Meme und Musik - Hat die Musik ihr Higgs-Teilchen gefunden?

    Seit den 1970er-Jahren geistert ein schillernder Begriff im Kulturdiskurs herum: das Mem. Der Essay fragt nach dem Potential der Memetik für das Verständnis von Musik.

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  • 12.11.2020
    51 MB
    57:01
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    Castle Bravo, Heidegger, Godzilla und der ganze Rest: Popkulturelle und intellektuelle Auseinandersetzungen mit der Atombombe

    Ein Essay über die popkulturellen und intellektuellen Auseinandersetzungen mit der Bombe. Von Kalle Laar

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  • 12.11.2020
    51 MB
    56:00
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    Ressentiments - Bewältigungsversuche eines Überwältigten. Von Jean Améry

    Die Zukunft wird Jean Améry zu den Gründungsvätern der Bundesrepublik zählen“, schrieb Michael Rutschky 2008. Und in der Tat: Dessen Überlegungen zum „Ressentiment“ gegenüber den Deutschen gehören zu den wichtigsten Texten der „Aufarbeitung“ der NS-Zeit. Von Jean Améry

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  • 12.11.2020
    45 MB
    52:32
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    Souveräne Melancholie – Annie Ernaux, der Hypermarché und wir

    Die Autorin Annie Ernaux hat ein Buch über Supermärkte geschrieben, das bisher noch nicht auf deutsch erschienen ist. „Warum Supermärkte? Weil man mit ihnen vom Leben erzählen kann.“ Von Michael Hirsch.

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  • 12.11.2020
    47 MB
    56:41
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    Studios für elektronische Musik - Ist die Zukunft schon vorbei?

    Studios für elektronische Musik sind Dinosaurier. Viele der Pionierstudios haben die Arbeit eingestellt. Ist die Zukunft schon vorbei?

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  • 12.11.2020
    50 MB
    55:06
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    Das Huhn auf der Kartoffel oder: Vom Recht auf Glück

    Die Schriftstellerin Juli Zeh und die Sängerin Nina Omililan wechseln Emails. Über Esel und Katzen. Kreativität und Inspiration. Die Liebe in den Herzen und den Hass in den Köpfen. Ein berührender Feiertags-Essay.

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  • 12.11.2020
    47 MB
    50:41
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    Bobrowski-Fragmente

    „Zu sperrig, um Dunst zu werden, zu offen, um Botendienste zu leisten. Immer am Rand der Sprödigkeit: etwas öffnet sich, etwas sperrt sich.“ Reiner Niehoff denkt über Johannes Bobrowski nach, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre… Von Reiner Niehoff

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  • 12.11.2020
    50 MB
    54:13
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    Emotion Lotion - Leben auf der Soundtrack-Wolke

    Soundtracks sind das Gleitgel zur Lubrikation ungelenker Darstellungskunst, rumpelnder Dialoge und allgemeinen schlechten Timings. Findet Ulrich Bassenge.

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  • 12.11.2020
    42 MB
    54:50
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    Stil. Überlegungen zu einem schwierigen Begriff in der Musik

    Welche Funktion übernimmt der Stil in Kunst und Musik und wie lässt er sich abgrenzen gegen verwandte Begriffe wie Schreibweise und Attitude?

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  • 12.11.2020
    44 MB
    48:24
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    Malath und die Vögel von Mosul

    Jeden Tag sitzen sie der Sprachlehrerin im Klassenzimmer gegenüber: Die „Flüchtlinge“. Menschen von fernher. Von Michaela Diers

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  • 12.11.2020
    44 MB
    48:16
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    Schriftsteller über das Ende ihres Schreibens: Den Mund kann man nicht in die Ecke stellen, den Geist nicht abschalten

    Schriftsteller schreiben Bücher. Und Gedichte. Und Essays. Sie sitzen an Schreibtischen und kauen an Bleistiften. Sie diskutieren mit ihrem Lektor. Sie halten ihr frischgedrucktes Buch in Händen und lächeln. Und manchmal… hören sie mit all dem auf. Und machen etwas anderes.

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  • 12.11.2020
    51 MB
    56:12
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    Marcel Reich-Ranicki über Arno Schmidt: Eine Selfmadeworld in Halbtrauer

    Das Gehirntier. Das Genie. Der Solitär. Der Einsiedler. Vor allem aber: Der Verkannte! So stellte sich Arno Schmidt Zeit seines Lebens dar. Und seine Lesergemeinde folgte ihm darin. Seltsam eigentlich. Schmidts Bücher waren immer greifbar, zum Teil in edlen Ausgaben, er heimste Preise ein, fand Gönner, und auch vom Radio kamen Angebote zuhauf. Arno Schmidt war lange Jahre das Lieblingskind der bundesrepublikanischen Redakteure. 5 Jahre bevor er als Feuilletonchef zur FAZ geholt wurde, 1967, schrieb Marcel Reich-Ranicki einen Radioessay über Schmidt. In dem er sich genau darüber wunderte: Den Nimbus des Unbekannten und Verfemten… | Von Marcel Reich-Ranicki

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  • 12.11.2020
    50 MB
    53:18
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    Verbundenheit und Ausbeutung - Von einer postindustriellen Umkehr zur Natur

    In welcher Beziehung wollen wir zum Rest jener Natur stehen, die wir so erfolgreich aus unserem Lebensalltag verdrängt haben?, fragt sich der Autor Gerhard Fitzhtum in seinem Essay. Ist Veganismus eine Antwort – oder doch nur ein Symptom dafür, dass wir uns von der „Natur“ so entfremdet haben, dass wir auf keinen Fall mehr Tierkörper essen wollen? Von Gerhard Fitzthum

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  • 12.11.2020
    54 MB
    56:44
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    Fluxus. Die Musikalisierung der Kunst. Von Herbert Köhler

    Die FLUXUS-Bewegung brachte Kunst und Musik, Bild und Komposition, Hör- und Sehkunst neu zusammen. Vielleicht lässt sich die künstlerische Schnittmenge von Optik, Akustik und Aktion durch FLUXUS auch als Kritik der letzten 150 Jahre Ästhetikgeschichte verstehen? Etwa, indem sie eine uralte, griechische Feststellung aktualisiert: panta rhei, alles fließt … oder eben Fluxus.

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